Karpfen auf fantastische Art

Zweiter Bürgermeister Johannes Reger (links) und Initiator Rolf Hanauer (rechts) freuen sich mit vielen anderen Fans über den ersten "Fantastischen Karpfen" auf Erbendorfer Stadtgebiet. Bild: njn
Lokales
Erbendorf
05.08.2015
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Der erste "Fantastische Karpfen" in Erbendorf steht seit Samstag an der Ortsdurchfahrt von Grötschenreuth. Stadtrat Rolf Hanauer hatte die Idee, und setzte sie auch um. "Er ist gut geworden, der Fisch", sagte der Initiator bei der Einweihungsfeier.

Zur Enthüllung des neuen Wahrzeichens versammelten sich in der Dorfmitte zahlreiche Grötschenreuther sowie zweiter Bürgermeister Johannes Reger, dritte Bürgermeisterin Sonja Heindl und einige Stadträte. "Fische sind die ältesten Geschöpfe, den sie besiedelten zuerst das Wasser", sagte Hanauer. "Fische waren Lebensmittel und sind Nahrung für die Menschen, auch hier bei uns im Dorf." Nach den Ausführungen Hanauers habe der Fisch in der Region sowohl Bedeutung in der Zucht als auch im Fremdenverkehr als Werbeträger.

Werbung für Region

"Der "InitiAktivkreis" Tirschenreuth hatte vor wenigen Jahren die Idee, mit dem "fantastischen Karpfen" Werbung für den Landkreis und die Region zu machen", so Hanauer. "Meine Idee schon damals war, warum nicht auch bei uns." Zwar sei hier keine Fischzucht, aber Tourismus. Er merkte an, dass auch Bürgermeister Hans Donko von dieser Idee begeistert war, die zum Beispiel in Kemnath mit dem "Fantastischen Karpfenweg" und auch an anderen Orten schon umgesetzt worden ist. "Wenn ein Karpfen im Stadtgebiet, dann in Grötschenreuth." Denn laut Hanauer gebe es hier direkt an der Fichtelnaab genügend Wasser. Aber, wie er weiter ausführte, fehlte das Geld. Es galt zudem Fragen der Aufstellungsgenehmigung, des Standorts und nicht zuletzt der Gestaltung und Finanzierung zu klären.

Eine "Ehrensache"

Seinen Dank sprach Hanauer dem "InitiAktivkreis" aus, der einen Karpfen als Modell zur Verfügung stellte, dem Landratsamt, Bürgermeister Donko und Schlossherrn Rudolf Arndt. "Das ich einige Zeilen des Grötschenreuther-Liedes sowie der Schlossansicht verwenden konnte, war für Arndt eine Ehrensache", so Hanauer. Nicht zuletzt galt sein Dank der Firma Herold in Höchstädt, die den Karpfen fertigte, sowie der Impuls-Mediengruppe, die die Druckfolien zur Verfügung stellten. Gut fünf Quadratmeter Bilder passten Aussage auf die Karpfenoberfläche.

Einen besonderen Dank sprach Hanauer seinen Freunden der Freien Wähler aus. "Sie haben meine Spende aufgestockt und so die Gesamtfinanzierung möglich gemacht." Nicht zuletzt galt Hanauers Dank seiner Tochter Stefanie, die eigentlich den Stein ins Rollen brachte. Im Anschluss enthüllten zwei Fichtelnaab-Nixen das neue Wahrzeichen. Zweiter Bürgermeister Johannes Reger dankte Hanauer für seine Initiative. "Der Fichtelnaabradweg lebt davon, dass man sich auf der Strecke was anschauen kann", so Reger. "Der Karpfen ist jetzt ein Hingucker."
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