Kein Pächter

Für die Gaststätte im Sportzentrum am Kreinzl gibt es noch keinen neuen Pächter. Derzeit wird das Obergeschoss zur Wohnung ausgebaut. Bild: rw
Lokales
Erbendorf
28.03.2015
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Die Finanzen zog sich wie ein roter Faden durch die Jahreshauptversammlung des TSV Erbendorf. Zwar hat sich die finanzielle Lage mit dem Verkauf des alten Sportheims am Bergwerk 2013 entspannt. Baustellen gibt's dennoch genug.

Ein Problem für den TSV ist die Sportheim-Verpachtung, für die sich keine Lösung abzeichnet. Unterschiedliche Ansichten gibt es auch bei der Verteilung der Spartenzuschüsse. Vorsitzenden Bernhard Reis berichtete, dass das Obergeschoss ausgebaut wird, um einem Pächter eine Wohnung über der Gaststätte bieten zu können. Solange betreibe der Verein das Lokal selbst.

Erstmals seit Jahren erwirtschaftete der TSV aus dem laufenden Betrieb einen kleinen Überschuss. Dies führte Schatzmeister Markus Knodt auf eine konstant gute Mitgliederentwicklung und stetig sprudelnde Beiträge sowie sparsame Haushaltsführung zurück. Durch die konsequente Rückzahlung der Darlehen sei die Zinsbelastung deutlich gesenkt. Knodt wagte die Prognose, dass der Hauptverein in sieben Jahren schuldenfrei sein wird.

Ein Dauerstreitthema ist die Höhe der Spartenzuschüsse. Vor allem die großen Abteilungen, die viel Jugendarbeit betreiben, fordern eine bessere Unterstützung durch den Hauptverein. Wie Reis betonte, habe die derzeit gültige Regelung der frühere Vorstand festgelegt. Nachdem die Kritik nicht abreiße, werde man einen neuen Anlauf für eine Lösung starten.
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