Kerze erinnert zu Allerheiligen an Verstorbene
Licht im Dunkel

Lokales
Erbendorf
03.11.2014
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"Das Weihwasser erinnert uns an unsere Taufe, denn auf Christi Tod sind wir getauft, um mit ihm auch die Auferstehung von den Toten zu erlangen." Mit diesen Worten eröffnete Pfarrer Martin Besold die Gräbersegnung auf dem Friedhof. Zuvor feierten die Gläubigen in der katholischen Pfarrkirche Mariä-Himmelfahrt eine Andacht, in der die Namen der seit dem letzten Allerheiligen Verstorbenen verlesen wurden.

Für jeden der 44 Verstorbenen wurde eine Kerze angezündet. "Wir haben die Botschaft der Auferstehung in der Kirche gehört", sagte der Pfarrer auf dem Friedhof. "Jetzt sollen unsere Gebete, gleichsam wie der Weihrauch, für die Verstorbenen aufsteigen zu Gott." Am zentralen Kreuz auf dem Friedhof sagte Besold, dass aus dem Glauben heraus den Toten gedacht werde. "Aus den Betrachtungen und Gebeten schöpfen wir Hoffnung, die über den Tod hinaus gehen."

Während Besold mit dem liturgischen Dienst die Gräber segnete, betete die Gemeinde Psalmen, die den Blick auf Gott und die Hoffnungen der Menschen in Tod und Trauer richteten. "Du lässt durch die Auferstehung deines Sohnes im Dunkel der Welt und des Todes dein Licht leuchten." Nach dem Vater unser und dem Schlusssegen stimmten die Friedhofsbesucher in das gemeinsame Lied "Segne du Maria" ein.

Dank sprach Besold allen aus, die bei der Liturgie mitwirkten: Dem katholischen Kirchenchor unter der Leitung von Stefanie Rüger, der den Gottesdienst gestaltete und dem evangelischen Posaunenchor, der die Gräbersegnung begleitete.
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