"Kneten" gegen Knete

Lokales
Erbendorf
13.10.2014
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Kaum ein Tag ohne neue Meldungen von Gräueltaten des Islamischen Staates. Zu Hunderttausenden sind im Irak vor allem Jesiden und Christen auf der Flucht vor den Miliztruppen. Um ihnen zu helfen, stellen die Therapeuten der Steinwaldklinik ihre Hände zur Verfügung.

Die immense Flüchtlingswelle und die große Not von Millionen von Menschen im Nahen Osten veranlassen sie, mit einer Spende zu helfen. Gegen einen frei wählbaren Betrag bieten sie und auch ehemalige Mitarbeiter am Samstag, 18. Oktober, von 9 bis 17 Uhr Massagen an. Der Erlös der Aktion kommt den Flüchtlingsfamilien im Nordirak über dem "Christlichen Hilfsbund im Orient" zu Gute.

Die IS-Truppen (Islamischer Staat) rückten im August in die nördlich und östlich von Mossul gelegene Ninive-Ebene vor. Dort lebten viele Christen und andere Minderheiten sowie Flüchtlinge aus anderen irakischen Landesteilen. Sie alle sind jetzt wieder auf der Flucht.

Unterstützt wurden die Menschen rund um Mossul vom "Christlichen Hilfsbund im Orient" mit Sitz in Bad Homburg. Durch die neue Flüchtlingswelle ist jetzt vor allem der christliche Ort Sarsing im kurdischen Autonomiegebiet eine Zuflucht geworden, in der der Verein den Menschen Unterstützung zuteil werden lässt. Doch die Versorgung kostet Geld.

Ein Mitarbeiter, der selbst über Jahre im Libanon an der Grenze zu Syrien in Kinderheimen gearbeitet hat, unterhält noch gute Beziehungen zum Verein. Unter den Therapeuten der Steinwald-Klinik reifte deshalb die Idee, etwas für die Flüchtlinge zu tun.

Um Wartezeiten an diesem Tag zu vermeiden, wird um Voranmeldung ab heute, Montag, 13. Oktober, unter der Telefonnummer 09682/930-1674 gebeten.
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