Kreisverband der Obst- und Gartenbauer knackt mit Aufnahme 5000-Mitglieder-Marke
Fischhofpark ein dicker Fang

Karin Holleis. Bild: bey
Lokales
Erbendorf
13.10.2014
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Der Kreisverband Tirschenreuth für Gartenbau und Landespflege hat die magische Zahl von 5000 Mitgliedern überschritten. Möglich machte den Rekord die Aufnahme des Fördervereins Fischhofpark mit über 200 Mitgliedern. Dazu gesellen sich 31 Obst- und Gartenbauvereine im Landkreis. Mit dieser erfreulichen Mitteilung eröffnete Kreisvorsitzender Landrat Wolfgang Lippert die Jahrestagung am Freitagabend in der voll besetzten Sportklause Helgert.

Er dankte dem gastgebenden Obst- und Gartenbauverein Erbendorf mit Vorsitzender Lucia Heindl für die Bereitschaft, diese Veranstaltung auszurichten, ohne dafür "gebettelt" werden zu müssen. "Wir brauchen solche Vereine mit viel Eigeninitiative, wenn wir zusammen mit unseren Mitgliedern etwas bewegen wollen", meinte der Redner.

Mit Lob bedachte Lippert aber auch die anderen Vereine für die Arbeit im Jahr 2013, das in der Geschichte als "Gartenschaujahr" seinen Platz einnehmen werde. Die Gartenschau "Natur in der Stadt" in Tirschenreuth habe eine "Aufbruchstimmung" ausgelöst und die Zusammenarbeit mit den Gartenbauvereinen in Eger und Tachau weiter entwickelt.

Mit dem Ausbau des Gartennetzwerkes im Landkreis Tirschenreuth als Zukunftsaufgabe solle ein Beitrag zur Erschließung des touristischen Potenzials der Gärten geleistet werden, betonte der Kreisvorsitzende. Diese Netzwerke seien notwendig, um vorhandene Stärken weiter zu entwickeln und das gemeinsame Anliegen "Gartenbauvereine helfen Mensch und Natur" auf eine breite Basis zu stellen.

Lucia Heindl stellte den Gästen aus dem Landkreis den seit über 100 Jahren bestehenden Erbendorfer Verein vor. Sie sorgte mit der Information, dass der Vorstand aus sechs Frauen und nur einem Vertreter des männlichen Geschlechts besteht, für viel Heiterkeit. "Da steckt Power dahinter, da ist die Welt noch in Ordnung", kommentierte Kreisvorsitzender Wolfgang Lippert kurz dieses Grußwort.

Stellvertretende Bezirksvorsitzende Rosa Prell aus Pirk dankte den Mitgliedern sowie den Jubilaren für die Treue zu ihren Vereinen. Diese sei ein Beitrag zum Wohl der "schönen Oberpfalz". Erbendorfs Bürgermeister Hans Donko nannte die Arbeit der Obst- und Gartenbauvereine wertvoll. Die Hinführung der Menschen zur Natur brauche Motivation und die Gemeinsamkeit vieler Mitglieder. Der Festvortrag über "Minze und Melisse" mit Karin Holleis (im Kasten) zeige die Vorzüge der Natur auf, betonte der Bürgermeister.

Den Kassenbericht legte Manuela Pappenberger vor. Der Rückgang des Vermögens sei der Gartenschau 2013 und dem Ausbau des Gartenbaunetzwerkes geschuldet, erläuterte die Schatzmeisterin. Die letztgenannten Ausgaben seien aber als "nachhaltige Investition für die Zukunft" zu sehen, betonte Manuela Pappenberger.

Für die musikalische Gestaltung der Jahrestagung sorgte der Zitherclub Erbendorf.
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