Kulturelles Erbe erhalten

Lokales
Erbendorf
19.03.2015
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Eine erfreuliche Nachricht. Die Erbendorfer Stadträte haben beschlossen, dass die Kommune dem Förderverein "Simultankirchen in der Oberpfalz" beitritt

Die Stadt ist jetzt Mitglied in einem Verein, der sich den der Erhalt des besonderen kultlurellen Erbes der Simultankirchen in der Oberpfalz auf die Fahne geschrieben hat, führte Bürgermeister Hans Donko aus.

So befindet sich auf dem Stadtgebiet neben der katholischen Pfarrkirche Mariä-Himmelfahrt, die von 1663 bis 1919 Simultankirche war, die St.-Jakobus-Kirche in Wildenreuth, die noch heute von der evangelischen und katholischen Pfarrei gemeinsam genutzt werde. Wie Donko mitteilte, entstehe durch den Verein derzeit ein Simultankirchen-Radweg, bei dem auch diese beiden Kirchen mit eingebunden seien.

CSU-Fraktionsvorsitzender Johannes Reger wertete den Radweg als eine gute Idee, und Stadtrat Josef Bollmann (CSU) merkte an, dass die nördliche Oberpfalz nicht nur mit Zoigl sondern auch mit dem Thema Simultaneum werben könne.

"Unser Stadtwald kann 2014 wirtschaftlich als sehr erfolgreich bezeichnet werden", bilanzierte Bürgermeister Donko zum Jahresbericht der Waldbewirtschaftung, den er dem Stadtrat zur Kenntnis gab.

Rund 180 Hektar Wald sind im Besitz der Stadt. Vor gut zwei Jahren hat der Stadtrat die Forstbewirtschaftung an das Forstrevier von Augsburg vergeben. Jetzt konnte Revierförster Eckhard Deutschländer den ersten Jahresbericht vorlegen. Insgesamt wurden rund 1114 Festmeter Holz geerntet. Wie Bürgermeister Hans Donko ausführte, wurde auf einer Fläche von fünf Hektar "Jugendpflege" sowie auf 12 Hektar "Jungdurchforstung" gemacht.

Bürgermeister Donko bezeichnete den städtischen Wald als ein gutes Polster für die Stadt. Eine gute Verwaltung des Waldes bescheinigte CSU-Fraktionsvorsitzender Johannes Reger der Stadt Augsburg. Stadtrat Bernhard Reis (SPD) fügte an, dass der Wald auch im Rahmen schulischer Aktivitäten, unter anderem für Pflanzaktionen, genutzt wird.

Schließlich befasste sich das Gremium noch mit zwei Bauanträgen. Bürgermeister Hans Donko gab ein im Verwaltungsweg behandeltes Vorhaben der Firma Josef Pöllath zur Kenntnis, das eine Nutzungsänderung vorsieht. So soll ein Teilbereich der Lagerhalle als Fahrzeughalle verwendet werden.

Des Weiteren lag dem Gremium ein Bauantrag der Mulzer-Wohnbau vor, die eine Umnutzung eines Nebenraumes im Dachgeschoss zu einem Wohn- und Aufenthaltsraum in der ahnstraße 18 vorsieht. Dabei soll eine Dachgaube eingebaut werden. Auch hier gab es grünes Licht.
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