Nach Wildenreuth bekommen auch kleinere Ortsteile am Steinwald bis zu 50 MBit/s
Breitband für alle

Bürgermeister Hans Donko (rechts) unterzeichnete mit dem Verantwortlichen der Telekom für den Breitbandausbau in der Region, Christoph Bernik (links) den Ausbauvertrag. Mit auf dem Bild der Breitbandpate der Stadt, Amtsrat Hubert Wojtenek (mitte).
Lokales
Erbendorf
01.12.2015
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Der Startschuss für den Breitbandausbau der ländlichen Bereiche im Stadtgebiet ist gefallen. Nachdem in Wildenreuth das Internet läuft, sollen nun andere Gemeinden an die Reihe kommen. Bürgermeister Hans Donko und Christoph Bernik von der Telekom unterzeichneten im Rathaus einen Vertrag zur Erschließung der Ortsteile am Steinwald und im Bereich Wildenreuth. Die Bürger können von Geschwindigkeiten bis zu 50 MBit/s profitieren.

Möglich wurden diese zwei Projekte nach Meinung von Donko durch eine hervorragende Förderung. "Bei einem Förderhöchstbetrag von rund 900 000 Euro erhalten wir einen Fördersatz von 90 Prozent." Nachdem noch Mittel zur Verfügung stehen, beschloss der Stadtrat, auch die ländlichen Bereiche im Stadtgebiet anzubinden.

In einem ersten Los wurde das Steinwaldgebiet mit den Ortschaften Pfaben/Wäldern, Siegritz, Weltzldorf, Grötschenreuth und Schadenreuth sowie Hauxdorf südlich von Erbendorf und in einem zweiten Los im Wildenreuther Bereich die Ortschaften Neuenreuth und Frodersreuth ausgeschrieben. Die Telekom hat den Zuschlag für beide Lose erhalten.

Damit werden rund 400 Haushalte mit Breitband-Anschlüssen mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s versorgt. "Dies ist ein entscheidender Standortfaktor für Selbstständige und Arbeitnehmer mit Home Office", freut sich Donko.

Nach Christoph Bernik, dem Verantwortlichen der Telekom, sollen Glasfaserkabel bis zu den Multifunktionsgehäusen verlegt werden. "Die Telekom steigt nun in die Feinplanung ein und sucht Firmen für die Tiefbaumaßnahmen."

Die Kosten für die Stadt belaufen sich auf rund 575 000 Euro, die nach Bürgermeister Donko ebenfalls mit 90 Prozent bezuschusst werden. Einen Dank sprach er nicht nur der Telekom aus, sondern auch dem Breitbandpaten der Stadt, Amtsrat Hubert Wojtenek. Mit der Fertigstellung wird in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres gerechnet.
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