Nun Gas geben

Lokales
Erbendorf
30.10.2014
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Zusammenarbeit ermöglicht vieles. Auch ein höheres Tempo auf der Datenautobahn. Beim Ausbau des Breitbandnetzes gehen Erbendorf und Kemnath gemeinsame Wege.

Neue Richtlinien machen es möglich. Die Städte Erbendorf und Kemnath arbeiten beim Breitbandausbau zusammen. Die Bürgermeister Hans Donko und Werner Nickl unterzeichneten eine Vereinbarung über die Abstimmung von Planungen beim Breitbandausbau beider Städte im Bereich Grötschenreuth und Hopfau.

Wie Erbendorfs Bürgermeister Hans Donko ausführte, biete sich eine Zusammenarbeit in diesem Bereich an. "Dadurch besteht die Möglichkeit auf zusätzliche Fördermittel von 50 000 Euro pro Kommune und Einsparmöglichkeiten durch den gemeinsamen Ausbau von Ortsteilen." Der Vereinbarung zwischen den beiden Städten hat der Erbendorfer Stadtrat bereits zugestimmt.

Der Kemnather Bürgermeister Werner Nickl fügte an, es sei ein Gebot der Stunde, Synergieeffekte bei einer kommunalen Zusammenarbeit zu haben. Da beide Städte die Versorgung ihrer Bürger mit schnellem Internet als wichtige Zukunftsaufgabe sehen, biete es sich geradezu an, mit einer gemeinsamen Maßnahme erhebliche Kosten für beide Kommunen einzusparen.

"Wir freuen uns auf eine schnelle Realisierung unseres Vorhabens und sind zuversichtlich, dass auch die Genehmigungsbehörden unserem gemeinsamen Anliegen rasch die Genehmigung erteilen."

Bereits in den nächsten Tagen wird unter Einbindung der Breitbandberatung Bayern ein erster Ausbauplan mit Kostenschätzung erarbeitet. Hierbei sind dann die Fragen des Anschlusses an das überörtliche Netz, zum Beispiel Schadenreuth und Grötschenreuth, als auch Hopfau (Andrea-Siedlung), Bingarten und Zwergau, zu diskutieren. Bürgermeister Hans Donko machte deutlich, dass die Städte Kemnath und Erbendorf die bestmögliche Übertragungsgeschwindigkeit für ihre Bürger erreichen wollen.
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