Nun geht's ans Investieren

Lokales
Erbendorf
03.01.2015
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Wenn das kein guter Start ins neue Jahr ist. Eine Zusage über Fördermittel von mehr als 400 000 Euro erhielt die Steinwald-Allianz. Für die 16 angeschlossenen Kommunen bedeutet dies grünes Licht für eine Gesamtinvestition von 570 000 Euro.

Der Tirschenreuther Behördenleiter des Amts für ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer, überreichte dem Vorsitzenden des Zweckverbands Steinwald-Allianz, Erbendorfs Bürgermeister Hans Donko,vier Zuwendungsbescheide.

Wie Gollwitzer bei der Übergabe betonte, haben die 16 Kommunen der Steinwald-Allianz längst erkannt, dass viele ihrer Probleme in der Gemeinschaft mit anderen Kommunen besser zu lösen sind als alleine. "Sichtbare und erlebbare Erfolge der Zusammenarbeit sind beispielsweise die 67 Kilometer Radwege rund um den Naturpark Steinwald."

An Aufgaben kein Mangel

"Die Steinwald-Allianz packt auch weiterhin tatkräftig an", stellte Vorsitzender Bürgermeister Hans Donko fest. So seien die Förderung des Projektmanagements der "Staatlich anerkannten Öko-Modellregion Steinwald" oder die Konzeption zur Herstellung eines leistungsfähigen Kernwegenetzes ein weiterer Baustein zur Entwicklung der Region. "Unsere Arbeit ist für die Region überaus wichtig. Denn sonst hätte die Bedeutung der Steinwald-Allianz nicht den Stellenwert, wie wir ihn auch bei Ministerien und Universitäten haben."

Die Zuwendungsbescheide umfassen die Förderung der Fortschreibung des Integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes (Ilek), eines Geschäftsführers am Hauptsitz der Steinwald-Allianz sowie von Umsetzungsbegleitern für die Ökomodellregion und nicht zuletzt die Förderung des interkommunalen Kernwegenetzes.

Neu ausrichten

Thomas Gollwitzer vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz stellte fest, dass gerade bei der zeitgemäßen Neuausrichtung der landwirtschaftlichen Infrastruktur ein gemeindeübergreifendes Handeln zwingend erforderlich sei, um den Anforderungen der Landwirtschaft und der Erholungssuchenden gerecht zu werden. Aber auch die Erweiterung der Allianz um weitere Kommunen mache es notwendig, sich strategisch neu auszurichten und die gemeinsamen Ziele fortzuschreiben.

"Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz unterstützt den Zweckverband mit der Förderung der Neufassung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes und einer Projektstelle, die die Umsetzung der Maßnahmen vorbereitet und koordiniert", so Gollwitzer.

Bürgermeister Hans Donko hob die sehr gute Zusammenarbeit zwischen dem Amt und dem Zweckverband heraus. "Ohne das Amt für ländliche Entwicklung würde es die Steinwald-Allianz so nicht geben", stellte Donko fest.

Der Bürgermeister freue sich auf das, was in Zukunft noch gemeinsam für die Region geleistet werden könne. "Seit 2004 arbeiten die Kommunen rund um den Steinwald erfolgreich zusammen", betonte der Allianz-Vorsitzende. Dem Zweckverband gehören mittlerweile 16 Kommunen an. Im Einzelnen sind dies die Städte Erbendorf, Kemnath und Waldershof, die Märkte Falkenberg, Fuchsmühl und Wiesau sowie die Gemeinden Brand, Ebnath, Friedenfels, Immenreuth, Kastl, Krummennaab, Kulmain, Neusorg, Pullenreuth und Reuth bei Erbendorf.
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