"Nutzen und schützen"

Lokales
Erbendorf
23.09.2015
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Tausende kamen nach Pfaben zum Waldhausfest und zum Forsttag. Die Erwartungen Veranstalter - Steinwald-Allianz, Maschinenring Stiftland und Bayerischen Staatsforsten wurden weit übertroffen. 15 Stationen stießen auf große Bewunderung.

Nach dem Gottesdienst (wir berichteten) eröffnete der Vorsitzende der Steinwald-Allianz, Erbendorfs Bürgermeister Hans Donko, den Festtag im Steinwald. Forstbetriebsleiter Gerhard Schneider vom Forstbetrieb Waldsassen erinnerte daran, dass heuer das Waldnaturschutzjahr sei.

Wie Schneider weiter ausführte, stehen auch die Bayerischen Staatsforsten hinter dem Forsttag, dessen Termin zusammen mit dem Waldhausfest nicht besser hätte gelegt werden können. "Nutzen und Schützen, nach diesem Motto gehen die Staatsforsten und der Maschinenring Hand in Hand." Die Staatsforsten seien mit den Menschen in der Region verbunden.

"An einem Strang"

"Land- und Forstwirtschaft, Bauernverband, Forstbetriebsgemeinschaften und Ämter ziehen an einem Strang." Das stellte die Geschäftsführerin des Maschinenrings Stiftland, Marion Höcht in ihrer Begrüßung fest. Es sei bereits der dritte Forsttag, der in dieser Form veranstaltet werde. Einen besonderen Dank sprach sie der Steinwald-Allianz und den Bayerischen Staatsforsten aus, dass es möglich wurde, diesen Tag hier im Steinwald auszurichten.

Rund um Waldhaus und Rotwildgehege zeigte der Maschinenring an 15 Stationen alles rund um den Wald. Eindrucksvoll waren die Maschinenvorführungen, vor allem die des Harvesters, eines großen Holzhäckslers oder einer Wurzelstockfräse. Wo die Besucher auch hinblickten, modernste Maschinen mit Computersteuerung arbeiteten beinahe von alleine.

Der richtige Einsatz der Motorsäge zählte beim Forsttag ebenso zum Programm wie der Einsatz von Waldarbeitern und das Klettern auf die höchsten Stämme. Beim Rundgang konnten sich die Besucher aber auch über die Landschafts- und Jungwuchspflege informieren oder an einer Moor-Führung teilnehmen.

Neben den Vorführstationen konnten sich die Gäste an den Ausstellerständen nicht nur über die neuesten Maschinen für die Waldbewirtschaftung informieren, sondern auch viele Informationen von Ständen der Staatsforsten, des Bauernverbandes oder des Amts für Landwirtschaft mit nach Hause nehmen. Sie alle hoben das Ökosystem Wald hervor, das es zu schützen gilt.

Beste Versorgung

Nach einem Rundgang konnten es sich die Gäste im Festzelt der Steinwald-Allianz sowie in der Gaststätte im Waldhaus gemütlich machen, wo sie bestens versorgt wurden.
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