Optimale Voraussetzungen

Lokales
Erbendorf
15.11.2014
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Schnelles Internet ist heutzutage wichtig für Firmen. Kommunen, die Betriebe ansiedeln wollen, müssen die Voraussetzungen dafür schaffen. Die Stadt Erbendorf tut dies mit Nachdruck.

Nachdem vor wenigen Tagen im Zuge der Breitbandinitiative der Vertrag mit der Deutschen Telekom zum Breitbandausbau in Wildenreuth unterzeichnet wurde, waren jetzt die Vertreter von Kabel Deutschland im Rathaus.

Der Leiter für Neubaugebiete bei Kabel Deutschland, Walter Ruland, und Bürgermeister Hans Donko unterzeichneten einen Vertrag zum Ausbau des Industriegebiets Schleifmühl mit Glasfaserkabel innerhalb eines Jahres.

Im Zuge des bayerischen Förderverfahrens zum Breitbandausbau hat die Stadt vor wenigen Wochen eine hervorragende Förderung erhalten, die einen Satz von 90 Prozent bei einem Höchstbetrag von rund 900 000 Euro enthält. Damit baut die Stadt die Breitbandversorgung im Ortsteil Wildenreuth und im Industriegebiet aus. Für Letzteres war im Auswahlverfahren Kabel Deutschland der günstigste Anbieter und erhielt den Zuschlag.

"Die heutige Vertragsunterzeichnung ist ein wichtiger Schritt für eine bestmögliche Breitband-Versorgung unseres Gewerbegebiets und etwaiger Erweiterungsflächen", sagte Bürgermeister Donko. "Damit schaffen wir optimale Voraussetzungen für unsere Firmen und steigern vor allem auch die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Erbendorf für zukünftige Investoren."

Nach der Ausschreibung wird das Industriegebiet Schleifmühle mit Glasfaserkabel versorgt, deren Anbindung bis in die Gebäude reichen. "Das ist die technisch hochwertigste Lösung für unser Industriegebiet", so Donko. Nachdem in Erbendorf seit Oktober 2013 für rund 1900 Haushalte Breitband-Internet über das TV-Kabelnetz von Kabel Deutschland mit einer Downloadgeschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s und einem Upload von bis zu 6 Mbit/s zur Verfügung steht, wird das Ausbaugebiet mit einer Technik, die bis zu 200 Mbit/s möglich macht, ausgebaut.

Einen Dank sprach der Bürgermeister dem Breitbandpaten der Stadt, Amtsrat Hubert Wojtenek, aus, der das ganze Verfahren begleitet und die Abstimmungsgespräche geführt habe. "Wir sind jetzt gut aufgestellt, mit guten Zukunftsaussichten", betonte der Bürgermeister.
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