Rosen für die Musikanten

Lokales
Erbendorf
01.04.2015
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Der Zitherclub hatte gerufen, und die Besucher strömten in Scharen. Das Konzert in der Stadthalle war ein grandioser Augen- und Ohrenschmaus.

"Von dieser Resonanz sind wir überwältigt", freute sich Vorsitzende Heidi Banzer. Mit einem breitgefächerten Repertoire begeisterten die Musiker in wechselnden Besetzungen das Publikum.

Charmant führte BR-Moderatorin Margit Ringer durch das Programm, zu dem auch der "Anäida Hutzag'sang" gehörte. Die große Besetzung des Zitherclubs unter Leitung von Veronika Hille begann mit dem "Zithervereins-Marsch" und gefiel auch mit dem "Vronerl-Walzer". Mit lustigen Liedern und Gstanzeln punktete der "Anäida Hutzag'sang" mit "Ich moan, ich ho a Winderl g'spürt" und "Hinter mein Heisl", bevor die Jugendgruppe mit Julian Banzer am Hackbrett, Pia Bildl (Violine) sowie Jonas Hille, Luis und Enni Klöble (alle Gitarre) mit zwei Stücken des Komponisten Jörg Lanzinger aufwarten konnten. Mit einem ungarischen Tanz von Belisa Mang legten sie noch eins drauf.

Mit weiteren gesanglichen Einlagen des "Anäida Hutzag'sangs" zeigte der Zitherclub im Laufe des weiteren Abends nicht nur die Bandbreite seines Musikrepertoires, sondern auch die verschiedensten Besetzungs-Varianten. Neben einem ganz gediegenen Mozart-Menuett des Gitarren-Ensembles gab es auch mexikanische Rhythmen zu hören. Unterstützt wurden die Gitarristen von Josef Rötzer am Kontrabass und Katja Lewitt am Rhythmus-Ei.

"Der Weg zum Herzen." Dieses wunderbare Stück spielte am Konzertabend der Zitherclub im Gedenken an den verstorbenen Willy Schindler. Gut 50 Jahre lag die Leitung des Zitherclubs in seinen Händen.

Flott ging es im zweiten Teil des Konzerts weiter. Neben einem Marsch-Potpourri wagten sich die Musiker mit "Tears in Heaven" an Eric Clapton heran. "Die Naschen" des Zitherclubs mit Erik und Ronja Staufer an Gitarre und Hackbrett zeigten, dass mit Saiteninstrumenten auch ein Johnny Cash ("Hurt") zu spielen ist. Eins drauf legte dann der gesamte Zitherclub mit "Fields of Gold" von Sting.

Am Ende des Konzerts gab es noch eine klangliche Homage an Udo Jürgens mit den Schlagern "Aber bitte mit Sahne" und "Ich war noch niemals in New York." Bevor mit "Stand by me" von Ben E. King der letzte Programmtitel erklang, erhielt jeder Musikant aus der Hand der Vorsitzenden eine Rose überreicht. Die Zuhörer dankten den Akteuren mit frenetischem Applaus. Natürlich gab's ganz zum Schluss noch eine Zugabe.Foto
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