Sehr gute Chancen

Lokales
Erbendorf
02.12.2015
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"Entscheidend ist, dass euch der Job Spaß macht." Diesen Rat gab zweiter Bürgermeister Johannes Reger den Mittelschülern zum Abschluss des Berufswahlseminars mit auf den Weg.

Nach den Worten von Claudia Siegler von der Arbeitsagentur stehen derzeit mehr offene Ausbildungsstellen als Bewerber zur Verfügung: "Eine gute Chance." In der Aula der Bildungsstätte begrüßte Rektor Peter Preisinger bei der Abschlussveranstaltung neben den Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Schule vor allem die Schüler der achten bis zehnten Jahrgangsstufe. Das Angebot war breit gefächert. Knapp 50 Referenten waren zu Gast.

Engagement vor Ort

Preisinger freute es besonders, dass viele Experten aus heimischen Betrieben gewonnen werden konnten. Dementsprechend wurden Berufe präsentiert, die vom Altenpfleger bis zur zahnmedizinischen Angestellten reichten. Als Rahmenprogramm konnten die zukünftigen Entlassschüler auch Besichtigungstouren in die Wirtschaft unternehmen. So wurde das Berufsinformationszentrum (BIZ) sowie das Medienhaus Der neue Tag ebenso besucht wie das Sägewerk Ziegler in Plößberg und die Firma Samhammer in Weiden. Lehrer Norbert Herrmann ließ in einem Beamer-Vortrag die Woche Revue passieren. Die Powerpoint-Präsentation gestaltete er mit seinen Schülern gemeinsam. "Schüler wurden noch nie so gut und ausführlich über mögliche Berufe informiert wie ihr", stellte Herrmann fest. "Besser geht es nicht." Zudem sprach er den Schülern ein Lob aus, denn sie haben die Schule sehr gut vertreten.

"Wir sind nicht das Armenhaus Bayerns", stellte zweiter Bürgermeister Johannes Reger fest. Damit verglich er die Situation von Berufstätigen in Ballungszentren wie München und der Region. Denn hier gebe es auch viele hochqualifizierte Berufe: "Sucht euch einen Beruf, der euch Spaß macht, bleibt hier in unserer lebenswerten Gegend."

Blick ins Zeugnis

Für die Unternehmerseite sprach Firmenchef Alfons Meierhöfer vom gleichnamigen Maschinenbaubetrieb. "Ich rate euch, macht Praktika." Denn nur so könne ein Berufswunsch von allen Seiten kennengelernt werden. Im Hinblick auf die entspannte Lage am Ausbildungsmarkt warnte Meierhöfer die Schüler, die Noten aus den Augen zu verlieren. "Denn bei einer Bewerbung wird nach wie vor in die Zeugnisse geschaut." Claudia Siegler von der Arbeitsagentur informierte, dass derzeit 1576 Bewerbern 1791 Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen.

Die Entlassschüler des M-Zugs und auch der Regelklassen hatten zum Schuljahr 2014/2015 alle eine Ausbildungsstelle bekommen oder sie gingen auf weiterführende Schulen. Zum Schluss dankte Rektor Preisinger vor allem Konrektor Albert Kraus und Lehrer Norbert Herrmann, die das Berufswahlseminar organisiert hatten.
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