Seltenes Sorgenkind

Lokales
Erbendorf
03.02.2015
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Während die Osterhasen längst in den Supermarktregalen stehen, geht es in der Pfarrei Erbendorf noch um weihnachtliche Themen. Die Osterrieder-Krippe braucht eine Restaurierung. Weshalb, soll ein Info-Abend erklären.

Nur noch kurz ist sie zu sehen, die Osterrieder-Krippe. Seit Weihnachten schmückt das Kunstwerk die Mensa des Seitenaltars der Pfarrkirche Mariä-Himmelfahrt. Einige Figuren sind restauriert, aber noch gibt es an der Krippe viel zu tun. Was, das erklärt die Pfarrei am Sonntag, 7. Februar, um 14.30 Uhr bei einem Info-Nachmittag über die Krippenrestaurierung im Kolpinghaus.

"Sebastian Osterrieder gilt als der Mann, der zur Wende des 19. und 20. Jahrhunderts die Weihnachtskrippe neu entdeckte und zur Blüte brachte", sagt Josef Bollmann, der Krippenbeauftragte der Pfarrei. "Viele seiner Werke sind verschollen. Deshalb freuen wir uns besonders über die Krippen", fügte Pfarrer Besold an.

So groß die Freude auch ist, der Zustand der Krippe macht Pfarrer Besold und der Kirchenverwaltung um Kirchenpfleger Alfons Meierhöfer auch Sorgen, ein Restaurierung ist dringen nötig. Anfang letzten Jahres gab die Pfarrei bereits einige Figuren zu Restauratorin Uta Ludwig nach Unterwössen. Sie stellte den ursprünglichen Zustand wieder her. Seit Weihnachten stehen einige Hirten und eine der Heiligen Drei Könige frisch restauriert in der Krippe.

"Die Restaurierung kostet viel Geld", sagte Pfarrer Besold. Deshalb sei man auf Spenden angewiesen. Am Info-Nachmittag am kommenden Sonntag wird Josef Bollmann allen Interessierten die restaurierten Figuren vorstellen und weitere Ausführungen zur Osterrieder-Krippe machen. "Gegen eine Spende bieten wir Kaffee und Kuchen an."
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