Stadt stellt Antrag auf landkreisweite Einführung einer Bio-Tonne bei Landrat Wolfgang Lippert
Der Müll muss weg

Lokales
Erbendorf
10.07.2015
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Die Stadt fordert eine landkreisweite Einführung einer Bio-Tonne. Wie Bürgermeister Hans Donko mitteilte, ging ein entsprechender Antrag an Landrat Wolfgang Lippert. "Mit der derzeitigen Praxis auch in anderen Landkreisgemeinden werde weder der Biomüll flächendeckend erfasst, noch ist die Sammlungs- und Verwertungsquote zufriedenstellend", betonte Donko.

In der Juni-Sitzung des Stadtrats wurden das vor Ort bestehende System der Grüngutentsorgung und die Verbesserungsmöglichkeiten diskutiert. Nach Meinung vieler Bürger und der Stadträte sei die praktizierte Verfahrensweise nicht mehr zeitgemäß.

"Trotz einer Annahmestelle für Grüngut auf der Bauschuttdeponie bei Schadenreuth ist vermehrt die Tendenz festzustellen, dass Abfälle nicht ordnungsgemäß entsorgt werden", bedauerte Donko. Sie landen in der freien Natur, auf fremden Grundstücken oder werden einfach an Straßen- und Wegrändern abgeladen. "Oftmals beinhalten die Ablagerungen auch Nahrungs- und Küchenabfälle." Um diesen Missständen vorzubeugen, hat Bürgermeister Donko in der letzten Stadtratssitzung die Bio-Tonne ins Spiel gebracht. Diese Idee wurde von den Stadträten einvernehmlich begrüßt.

"Die Stadt kann die Bio-Tonne aber nicht alleine nur auf ihrem Gebiet einführen", merkte Donko an. Dies sei nicht zielführend, da die örtlichen Entsorgungsmöglichkeiten beschränkt seien. "Unserer Ansicht nach kann es nur eine Lösung für den gesamten Landkreis geben." Denn der Kreis verfüge über die notwendigen Entsorgungseinrichtungen. "Zudem sehen wir den Landkreis als primäre entsorgungspflichtige Körperschaft in der Pflicht."

"Wir wünschen uns, dass Landrat Lippert der Bio-Tonne auch im Hinblick aller Gemeinden des Landkreises positiv gegenüber steht und diese rasch eingeführt wird", betonte Donko weiter.
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