Stadtrat beschließt Erweiterung um 7800 Quadratmeter
"Schleifmühl" wächst

Lokales
Erbendorf
31.07.2015
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Das Industriegebiet "Schleifmühl" wird größer. Der Stadtrat beschloss eine Erweiterung um rund 7 800 Quadratmeter. Auch sollen maximale Gebäudelängen von 130 Metern möglich sein. "Der Stadt liegt eine konkrete Bauanfrage für die Errichtung einer Fertigungshalle mit Bürogebäude im Industriegebiet vor, die eine Änderung des Bebauungsplans notwendig macht", führte Bürgermeister Hans Donko aus.

So sollen drei Bauparzellen im östlichen Bereich verschmolzen werden. Da sich die vorgesehene Bebauung aber in den Bereich der Pufferzone "Grüngürtel" erstreckt, wird diese mit einer Teilfläche von rund 6 200 Quadratmetern nach Osten verschoben.

"Damit erfährt das Bebauungsplangebiet eine Erweiterung um diese Fläche zuzüglich der bestehenden Fläche des Biotops von 1 600 Quadratmeter, insgesamt also rund 7 800 Quadratmeter", so der Bürgermeister. Wie Donko weiter ausführte, werde die erforderliche Ausgleichsfläche von rund 2 000 Quadratmetern aus dem Flächenpool bei der Schadenreuther Platte gemeldet.

Geändert werden auch die Festsetzungen der Bebauungsvorschriften im Hinblick auf die Gebäudelängen und die Bebauungsweise. Nach dem Willen der Stadträte soll eine maximale Gebäudelänge von 130 Metern in abweichender Bauweise zulässig sein.

CSU-Fraktionsvorsitzender Johannes Reger begrüßte die Bebauungsplanänderung. "Wir freuen uns immer wieder, wenn sich das Industriegebiet gut entwickelt." Auch die SPD-Fraktion mit ihrem Vorsitzenden Klaus Gredinger wertete die Erweiterung als positiv. Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Bernhard Schmidt, sprach von einem "respektablen" Baukörper.

Einstimmig beschlossen die Stadtratsmitglieder die Bebauungsplanänderung für das Industriegebiet sowie im Parallelverfahren die fünfte Änderung des Flächennutzungsplans zu.
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