Sterben wird teurer

Lokales
Erbendorf
20.11.2015
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In der Steinwaldstadt müssen die Hinterbliebenen für eine Beerdigung künftig tiefer in die Tasche greifen. Der Erbendorfer Stadtrat beschloss in seiner jüngsten Sitzung eine "moderate Anpassung" der Friedhofs- und Bestattungsgebühren.

Der Finanzausschuss habe sich detailliert mit den Zahlen befasst und eine entsprechende Empfehlung gegeben, informierte Bürgermeister Hans Donko. Das Gremium stimmte einer Anhebung zu. "Auch ein Friedhof muss kostendeckend betrieben werden", stellte Donko fest. "Vor allem bei den Urnen-Plätzen, den Gebühren für die Erlaubnis zur Errichtung von Grabdenkmalen sowie den Gebühren für den Erlaubnisbescheid zur Verrichtung gewerblicher Tätigkeiten auf dem Friedhof ist durch die Erweiterung des Urnen-Hofes nach Meinung des Gremiums eine Anpassung erforderlich."

Letztmals seien die Gebühren zum 1. Januar 2014 an die Kostenentwicklung ausgerichtet worden. "Der Finanzausschuss hat es sich in seiner Sitzung nicht leicht gemacht", bestätigte der Bürgermeister. Der Stadtrat ist nun der Empfehlungen des Ausschusses gefolgt. So werden die Gebühren bei den Einzelgräbern von 17 auf 18 Euro steigen, bei Doppelgräbern von 30,50 auf 33 Euro. Urnen-Stätten steigen von bisher 79 auf 87 Euro. Die Benutzung des Leichenhauses kostet künftig statt 125 nun 130 Euro.

Die bisherigen Einzelgebühren für die Erlaubnis zur Errichtung von Grabdenkmalen, Einfassungen, Abdeckplatten und sonstiger baulicher Anlagen werden in Zukunft mit einem pauschalen Betrag von 75 Euro in Rechnung gestellt. Auch die Gebühr für den Ausweis oder den Erlaubnisbescheid zur Verrichtung gewerblicher Tätigkeiten auf dem Friedhof soll pauschal jährlich 35 Euro kosten.
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