Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße nach Thann
Sechs Meter

Politik
Erbendorf
12.05.2016
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Die Gemeindeverbindungsstraße Erbendorf - Thann soll nach dem Willen des Stadtrats ausgebaut werden. Das Ingenieurbüro Münchmeier-Eigner stellte in der Sitzung den Bauentwurf vor, der einen Ausbau mit einer Straßenbreite von sechs Metern vorsieht. Wie Bürgermeister Hans Donko ausführte, stehe eine 90-prozentige Förderung des Projekts mit Gesamtkosten von knapp über einer Million Euro im Raum.

Wie Ingenieur Markus Münchmeier informierte, betrage die Fahrbahnbreite derzeit 4,5 Meter. "Durch das Staatliche Bauamt wurde festgelegt, dass die 1,3 Kilometer lange Straße mit einer Breite von sechs Metern ausgebaut werden soll." Hinzu kämen befahrbare Bankette auf jeder Straßenseite mit jeweils einem halben Meter.

Nach seinen Worten betrage nach einer Baugrunduntersuchung die Asphaltdecke lediglich fünf Zentimeter. "Die Auffüllungen seien beim damaligen Bau mit sandigen Materialien ohne Frostschutzdecke vorgenommen worden", so der Ingenieur. Damit erklären sich auch die Risse und sogenannten Verdrückungen auf der Fahrbahn.

"Der Straßenausbau orientiert sich am Bestand", stellte Ingenieur Michael Eigner fest. Gut 8000 Quadratmeter Asphalt werden verbaut. Der Straßenaufbau erfolgt auf einer 75 Zentimeter hohen Tragschicht mit Frostschutzdecke. "Bei der Ortseinfahrt Thann und beim Abzweig von landwirtschaftlichen Wegen in die Schweißlohe werden wir die derzeitigen Kurven etwas entschärfen", führte Eigner an. Deshalb ist vonseiten der Stadt noch ein Grunderwerb von 2800 Quadratmetern notwendig.

Bürgermeister Hans Donko merkte an, dass die Kosten von rund 1 050 000 Euro ausgezeichnet gefördert werden. "Aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes und des Stabilisierungsfonds sind Förderungen von 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten zu erwarten." Mit der Beschlussfassung des Stadtrats werde nun der Förderantrag bei der Regierung der Oberpfalz eingereicht.

Stadtrat Christian Bauer (CSU) regte nach dem Ausbau der Straße an, am Ortsende von Erbendorf über eine Verkehrsberuhigung nachzudenken. Bürgermeister Donko stellte hierzu fest, dass eventuell eine Verkehrsinsel in Frage käme. "Wie es aber konkret aussehen soll, darüber muss der Bauausschuss entscheiden."

Zu einer Frage von Stadtrat Josef Pöllath (CSU) sagte Ingenieur Markus Münchmeier, dass die Kastanienbäume beim Denkmal durch die neue Straße nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Nicht zuletzt konnte Münchmeier Stadtrat Dr. Hans Rose informieren, dass das Straßenniveau dem Gelände angepasst sei. "Denn ein zu hohes Straßenniveau mit Dämmen würde Mehrkosten nach sich ziehen."
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