Brigitte Scharf bleibt "Chefin" des SPD-Ortsvereins
"Neuer Besen muss her"

Politik
Erbendorf
18.06.2015
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Brigitte Scharf bleibt an der Spitze des SPD-Ortsvereins. Bei der Mitgliederversammlung wurde sie mit eindeutigem Ergebnis bestätigt. Die "Chefin" mahnte, dass die jüngeren Hände künftig stärker zupacken sollten.

"Ich habe bereits seit längerem deutlich gemacht, dass ein neuer Vorsitzender her muss", stellte Scharf fest. "Wir haben es noch nicht ganz geschafft, wir arbeiten aber daran." Im Gasthof "Zum Roten Roß" standen für die Mitglieder etliche Wahlgänge auf dem Programm. Sämtliche Posten mussten besetzt werden.

Leichte Verjüngung

Eine leichte Verjüngung gab es in der Vorstandsspitze. Neben Brigitte Scharf als Vorsitzende und Stellvertreter Reinhold Kastner ergänzt als weiterer Stellvertreter Martin Gallersdörfer das Trio. Keine personellen Veränderungen gab es bei den weiteren Vorstandsposten mit Geschäftsführer Franz Bauer junior, Kassier Andreas Schäffler, den beiden Schriftführern Klaus Gredinger und Olga Lamm sowie Organisationsleiter Ernst Gallersdörfer.

Zu Beisitzern wurden für die kommenden zwei Jahre gewählt: Anton Hauer, Karlheinz Rottmann, Michael Wirth, Waltraud Gmeiner, Bernhard Reis, Kai Wienand, Eberhard Klamt. Zuständig für die Arbeitsgemeinschaft 60Plus ist Hans Schäffler und für den Arbeitskreis soziale Frauen Christine Trenner. Als Revisoren wurden Margit Helgert und Marion Müller gewählt. Als Delegierte für den SPD-Unterbezirk Neustadt/Weiden/Tirschenreuth wurden Franz Bauer jun., Waltraud Gmeiner und Martin Gallersdörfer gewählt. Delegierte der Kreisversammlung sind Brigitte Scharf, Reinhold Kastner, Waltraud Gmeiner, Franz Bauer jun., Christine Trenner, Martin Gallersdörfer und Olga Lamm.

Den Gewählten und Wiedergewählten gratulierte Ortsvorsitzende Scharf. Einen besonderen Dank sprach sie dem Geschäftsführer Franz Bauer junior aus, der die Wahl vorbereitete. "Es muss ein neuer Besen her." Mit dieser Bemerkung wies sie darauf hin, dass der Vorsitz in jüngere Hände gelegt werden soll.

"Vielleicht ist das dann auch der Anreiz für jüngere Leute, zur SPD zu kommen." Wer ihr Nachfolger einmal sein soll, steht jedoch noch in den Sternen.
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