Erbendorfer Berufsbildungszentrum freut sich über neuen Ausbildungszweig – Eröffnung mit ...
Heilerziehung hilft der Schule und der Region

Strahlende Gesichter bei der Eröffnung der Fachschule: (von links) Trägervereinsvorsitzender Johannes Reger, Bezirksrat Toni Dutz, Schulleiterin Hannelore Doleschal, Staatsministerin Emilia Müller, Bürgermeister Hans Donko, Landrat Wolfgang Lippert und Landtagsabgeordneter Tobias Reiß. Bild: njn
Politik
Erbendorf
22.11.2016
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"Die Stadt ist um eine wichtige Bildungseinrichtung reicher." Bayerns Sozialministerin Emilia Müller hob die Bedeutung der neuen Fachschule für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe unter dem Dach des Berufsbildungszentrum bei der offiziellen Eröffnung hervor. "Dass wir heute hier sind, ist der Weitsicht des Stadtrats und des Trägervereins zu verdanken." Nach gut zehn Jahren hat sich die Einrichtung um den Bereich Heilerziehung erweitert, die Schule heißt nun Berufsbildungszentrum (BBZ).

"Es ist noch nicht lange her, dass wir die Generalsanierung feiern konnten", sagte Trägervereinsvorsitzender Johannes Reger. Nun gebe es einen neuen Grund zu feiern. Initiator der Altenpflegeschule sei Bürgermeister Hans Donko gewesen. Er habe den Trägerverein initiiert und die Sanierung möglich gemacht. Die Erweiterung sichere die Schule nun längerfrisitg.

"Heilerziehung ist sehr gefragt", erklärte Donko selbst. Es sei auch im Sinne der Staatsregierung, dieses neue Berufsfeld am BBZ einzuführen. Donko bat die Ministerin um Unterstützung. "Manche Entwicklungen laufen konträr", meinte Donko und verwies auf die geplante generalistische Ausbildung im Bereich der Kranken- und Altenpflege.

Landrat Wolfgang Lippert verbesserte zunächst Johannes Reger: Der hatte die Einwohnerzahl des Landkreises mit 60 000 angegeben. "Ich hoffe, dass es soweit nicht kommt. Momentan sind es 73 000 Einwohner." Um diese Zahl stabil zu halten, seien Einrichtungen wie das BBZ wichtig. "Der Landkreis will auch Gesundheitsregion und Bildungsregion sein." Die neue Fachrichtung passe seiner Meinung hervorragend zum Thema Inklusion. Als Starthilfe überreichte er an Schulleiterin Hannelore Doleschal 1000 Euro und versprach, auch weiterhin ein offenes Ohr zu haben.

Emilia Müller hob die Bedeutung der Bildung für ein rohstoffarmes Land hervor. Es gehe aber nicht alleine um Akademiker. "Wir brauchen alle, ob Kopfwerker, Handwerker oder Herzwerker." Wertschätzung brachte sie den Schülern entgegen, Heilerziehungspflege sei ein verantwortungsvolles und forderndes Feld. Trägerverein und Lehrkräften bescheinigte sie Begeisterung und kreative Ideen. "Dafür schafft Bayern gute Rahmenbedingungen." Sie nannte exemplarisch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die Schüler gestalteten die Feier mit Informationen über die Geschichte der Pflege seit dem Mittelalter. Musikalisch umrahmte der Zitherclub mit Heidi Banzer und Veronika Hille.
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