Neue Pläne für altes Stadthallen-Areal
Vital im Park

Politik
Erbendorf
20.10.2016
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Wo einst Erbendorfs Stadthalle stand, ist derzeit noch Platz und bald wohl ein Park. Der Stadtrat bekam nun Pläne für einen Areal zu sehen, das Ruhe und Sport verbinden will.

"Der Vital-Park wird den Bereich weiter aufwerten und ein echter Hingucker werden." Bürgermeister Hans Donko verspricht sich viel von der neuen Anlage, die an der Turngartenstraße entstehen soll. Landschaftsarchitekt Albrecht Strohn stellte die Pläne den Stadträten vor und erntete Zustimmung.

Nach der Errichtung des "Betreuten Wohnen" anstelle der 2009 abgebrannten Stadthalle und dem Ausbau der südlichen Turngartenstraße wird jetzt die Restfläche des Stadthallenareals neu genutzt. Landschaftsarchitekt Strohn legte die Entwurfsplanung zu einem Vital-Park vor. Der Höhenunterschied von bis zu 3,3 Metern mache "umfangreiche Geländemodellierung" notwendig. Die Planung sieht drei Aufenthaltsbereiche vor, die durch neue Wege von der Stadtbadstraße sowie vom Caritas-Altenheim St. Marien und dem Betreuten Wohnen zu erreichen sind.

Bei der Begrünung wolle er übermäßige Beschattung vermeiden, so Strohn. "Vielmehr sollen klein- bis mittelkrönige Bäume etwas Schatten spenden." Die gesamte Anlage soll maximal sechs Prozent Gefälle ausweisen, damit sie barrierefrei erreicht bleibt. Das besondere am Park: Sportgeräte, die mit einem Physiotherapeuten geplant und behindertengerecht konzipiert sind.

Donko nannte die Planungen "von der Optik her mehr als gelungen". "Hier können Menschen Ruhe finden und etwas Sport treiben", so der Rathauschef. "Der Bedarf ist alleine schon durch die nahen Einrichtungen gegeben." Die Kosten bezifferte Donko auf knapp 100 000 Euro, von der Regierung der Oberpfalz gebe es einen hohen Fördersatz.

Von einer wesentlichen Bereicherung der Stadt sprach CSU-Fraktionsvorsitzender Johannes Reger. "Von der Optik und dem Nutzen bietet sich die Anlage an dieser Stelle geradezu an." SPD-Sprecher Klaus Gredinger freut es, dass auch die Interessen der Anlieger berücksichtigt wurden. Die Privatsphäre der benachbarten Grundstücke bleibe erhalten. Als eine "tolle Sache" bezeichneten der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Stadtrat Bernhard Schmidt, und der CWL mit Stadträtin Sonja Heindl die Planungen.
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