Stadt in Zugzwang

Das Schuhhaus Bollmann hat nach dem Umbau den Ladeneingang auf der Südseite. Grafik: Architekt Kuchenreuther Marktredwitz
Politik
Erbendorf
18.02.2016
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Der Standort Erbendorf ist für Betriebe attraktiv. Das zeigt die Bereitschaft, in Unternehmen zu investieren. Jetzt ist allerdings die Stadt gefragt, denn am Kaiserberg ist die Parplatz-Situation immer noch problematisch.

"Wir danken den Betrieben für die Investition in den Standort Erbendorf und wünschen ihnen geschäftlichen Erfolg." Bürgermeister Donko lobte die Bauanträge von zwei Unternehmern, die ihre Geschäftsräume erweitern und umbauen. Der Stadtrat stimmte allen Bauanträgen zu.

Josef Bollmann beabsichtigt den Umbau des Wohn- und Geschäftshauses am Kaiserberg 23. Das Ober- und das Dachgeschoss soll zu einer Maisonette-Wohnung zusammengefasst werden. Im Erdgeschoss verlegt er den bisherigen Ladeneingang von der Gebäude-Ecke auf die Südseite. Die Schaufenster an der Ostseite werden neu gestaltet und das bestehende Vordach zurückgebaut.

Aufwertung des Ortsteils


An der Westseite des Gebäudes soll ein neuer Windfang mit Kunden-WC angebaut werden. Die massiv wirkende Dachgaube an der Ostseite wird durch vier kleinere Dachgauben ersetzt, ebenso sind an der Westseite vier neue Gauben geplant. Zudem steht eine Neugestaltung der bestehenden Dachterrasse an. Das Bauvorhaben ist bereits mit dem Architekturbüro Resch & Stiefler abgesprochen.

"Weiterhin wurde bei einem Ortstermin mit Raimund Karl, dem Referenten des Landesamtes für Denkmalpflege, die Umbaumaßnahme erörtert und Zustimmung erreicht. Der Kaiserberg wird mit dieser Baumaßnahme aufgewertet", stellte Donko fest. "Die Stadt ist jetzt etwas im Zugzwang, die gegenüberliegende Parkplatzsituation zu verbessern."Eine Erweiterung des Geschäfts- und Wohnhauses in der Mühlgasse 20 sieht Stefan Banrucker vor.

Er beabsichtigt an der Westseite des Gebäudes nach dem Rückbau des vorhandenen Wintergartens den Neubau eines Besprechungsraumes mit Zugangsbereich zum Hauptgebäude und Unterkellerung in der Größe von rund neun mal fünf Meter zu errichten. Die Ausführung soll in Block-Bauweise in Stahlbeton und anthrazitfarbener Metallfassade erfolgen, die Dacheindeckung als Flachdach mit Basaltschotter. Gleichzeitig werden im Gebäudebestand geringfügige Umbauten gemacht.

Bürgermeister Donko stellte fest, dass sich der Neubau gut in die Umgebung einfüge.In der Sitzung gab der Bürgermeister den Stadtratsmitgliedern noch zwei im Verwaltungsweg behandelte Bauanträge zur Kenntnis.
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