Weiterer Wohnraum in Erbendorf
Nochmal vier

Im Spitzboden des 16-Familien-Wohnhauses im Rohrmühlweg sollen vier weitere Wohnungen entstehen. Der Stadtrat stimmte den Plänen der Eigentümer zu, sofern die Auflagen in Sachen Fluchtweg erfüllt werden. Bild: njn
Politik
Erbendorf
23.09.2016
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"Wir freuen uns, dass neuer Wohnraum geschaffen wird." Mit diesen Worten dankte Bürgermeister Hans Donko den Bauherren, die in ihrem 16-Parteien-Haus am Rohrmühlweg vier weitere Wohnungen integrieren möchten.

Der zweite Rettungsweg bei diesem Gebäude sorgte in der Stadtratssitzung für Diskussion. Letztendlich wurde das gemeindliche Einvernehmen mit einer entsprechenden Forderung an Kabacikli Zeynelabiddin und Kabakulak Aliya erteilt.

In dem 1972 fertiggestellten Gebäude soll der Spitzboden ausgebaut werden. Für eine derartige Nutzung müssen in jedem Geschoss zwei voneinander unabhängige Rettungswege ins Freie vorhanden sein.

Der erste Rettungsweg ist das Treppenhaus. Beim zweiten Rettungsweg sollte die Drehleiter der Feuerwehr eine tragende Rolle spielen. Das Brandschutzkonzept sieht in diesem Fall im Dachgeschoss einen Ausstieg mit Geländer vor. Stadtrat Bernhard Schmidt (Freie Wähler) wies in seiner Eigenschaft als Kommandant der Erbendorfer Feuerwehr darauf hin, dass der Einsatz der Drehleiter aufgrund des Straßengefälles und der Parksituation problematisch sei.

Bei der Verabschiedung des Bauantrags verknüpften die Stadtratsmitglieder das gemeindliche Einvernehmen mit der Forderung nach einem baulichen Rettungsweg am Gebäude selbst, da ein zweiter Rettungsweg mit Feuerwehrmitteln haftungsrechtlich nich gewährleistet wird.
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