TSV Erbendorf bekommt drei neue Ehrenmitglieder
Leuchttürme des Ehrenamts

Als "Leuchttürme des Ehrenamts" bezeichnete TSV-Vorsitzender Bernhard Reis (von links) die drei neuen Ehrenmitglieder Hans Herrmann, Franz Huber und Willi Müller. Auch Bürgermeister Hans Donko gratulierte. Bild: rw
Sport
Erbendorf
15.04.2016
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Ein besonderer Glücksfall für einen Verein: So bezeichnete TSV-Vorsitzender Bernhard Reis in der Jahreshauptversammlung drei Persönlichkeiten, die sich mit den Vereinszielen identifiziert und ihn jahrelang verantwortungsvoll geführt haben.

Hans Herrmann, Franz Huber und Willi Müller wurden mit der höchsten Ehrung des TSV Erbendorf - der Ehrenmitgliedschaft - ausgezeichnet. Vorsitzender Bernhard Reis bezeichnete die drei als "Leuchttürme des Ehrenamts", die sich durch umfassende, vielseitige Unterstützung des Vereins bleibende Verdienste erworben haben.

Fußball als Steckenpferd


Schon der junge Hans Herrmann war ein ehrgeiziger und sehr talentierter Sportler, der mit 17 Jahren in der ersten Herrenmannschaft auflaufen durfte. Dort war er fast 15 Jahre Lenker, Mittelfeldstratege und Kapitän - stets konsequent, manchmal unbequem, aber immer hart zu sich selbst. Schon früh übertrug man ihm als Spartenleiter Verantwortung und zusätzlich übernahm er für acht Jahre die Aufgabe des Trainers. Diese Periode war im Rückblick die erfolgreichste Zeit im Erbendorfer Fußball. Der Aufstieg in die Bezirksliga und sogar in die Bezirksoberliga hängen sehr eng mit der konsequenten Führungsleistung von Hans Herrmann zusammen. In seinem Hauptberuf als Architekt plante er das Großobjekt "Sportzentrum im Kreinzl" mit der damals umstrittenen markanten Tribüne und später das Vereinsheim mit der Kegelbahn und die Tennisanlage. Fußball blieb für ihn aber immer das Steckenpferd und so nimmt er noch heute bei jedem Heimspiel seinen Stammplatz in der "Kreinzl-Arena" ein. Nicht zuletzt greift er als Förderer dem Verein unter die Arme.

Berichte in Versform


Seine ersten sportlichen Gehversuche begann Franz Huber in der Sparte Turnen und bei den Fußballern. Doch bald schon entdeckte er seine Liebe für den Kegelsport. Schell stellten sich die ersten sportlichen Erfolge ein. Neben dem Sportkegeln schlug er schon früh den Weg in die Funktionärstätigkeit ein. Von 1984 bis 2004 führte er die Sparte Kegeln verantwortungsvoll und erfolgreich als Spartenleiter. Ohne sein Engagement und seinen Einsatz gäbe es die Kegelanlage im Sportzentrum heute nicht. Unvergesslich sind seine Spartenberichte in Versform, die die Jahreshauptversammlungen stets aufheiterten.

Härte in der Abwehr


Willi Müller war schon von Kindesbeinen an sportlich aktiv. Als Jugendlicher und junger Erwachsener glänzte er bei den Fußballern durch Unerbittlichkeit und Härte in der Abwehr. Nach seinem frühen Karriereende wechselte er mit knapp 30 Jahren in den Vorstand und kümmerte sich um die Finanzen. Von 1987 an war er zunächst zweiter Vorsitzender und ab 1993 schließlich Vorsitzender des TSV Erbendorf mit damals sieben Sparten. In seine Wirkungszeit fielen die Sanierung des alten Sportheims am Mainauweg, der Neubau der Außensportanlagen und der Tribüne im Kreinzl, der Neubau des Vereinsheimes mit der Kegelbahn und schließlich die Komplettierung des Sportzentrums mit den Tennisplätzen. Seit 2007 trat er aufgrund gesundheitlicher Probleme kürzer und ist seitdem dritter Vorsitzender.
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