Alt und massiv
Hobelbank für Erbendorfer Heimatmuseum

Vermischtes
Erbendorf
31.12.2015
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Was soll man nur mit einer alten Hobelbank anfangen? Vielleicht im Erbendorfer Heimatmuseum ausstellen. Aber hier geht's augenblicklich etwas eng zu.

Zweiter Bürgermeister Johannes Reger übergab nach langer Aufarbeitungszeit das alte massive Stück an Museumsleiter Manfred Klöble. Vorerst fand die Hobelbank einen Platz unter der Treppe. "Momentan haben wir keinen besseren Platz." Mit diesen Worten fasste Klöble die Raumnot für größere Exponate im Museum zusammen. "Die Maschine aus massiven Eichenholz ist gut erhalten und funktioniert noch", stellte Reger fest.

Ursprünglich stand sie in der ehemaligen Schreinerei Wirner am Unteren Markt. Reger konnte sie gemeinsam mit dem städtischen Bauhof vor Jahren retten und bereitete das gute Stück bei sich zu Hause auf. Jetzt konnte er sie dem Museum übergeben. "Es wäre sehr schade, wenn ein solch wertvolles Stück verloren gehen würde." Wie Museumsleiter Klöble ausführte, handelt es sich um eine Abricht-Hobelbank zum Abrichten und Fügen von Holz. In der Mitte des Tisches findet sich die Hobel-Welle mit den Messern. Betrieben wird die 150 Jahre alte Maschine mit einer Transmission.

Der Museumsleiter sprach Reger seinen Dank für die Restaurierung und Übergabe des Exponates aus. Zu sehen ist das gute Stück bei der nächsten Öffnung des Heimat- und Bergbaumuseums am Sonntag, 10. Januar, von 14 bis 16 Uhr.
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