Anbau mit Stellplatz am Alten Schulhaus Grötschenreuth für die Feuerwehr
Kein Luxusanliegen

Das ehemalige Schulhaus in Grötschenreuth soll zum Feuerwehrhaus umgebaut werden. Repro: njn
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Erbendorf
26.03.2016
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Das alte "Feierwehrhaisl" am Frauenberg in Grötschenreuth hat bald ausgedient. Das ehemalige Schulhaus in Grötschenreuth soll umgebaut und um einen Anbau mit Stellplatz erweitert werden.

"Damit wird eine vorhandene Bausubstanz einer sinnvollen Verwendung zugeführt", stellte Bürgermeister Hans Donko fest. Der bestehende Anbau werde an der Nordostseite abgebrochen und durch den Anbau eines Stellplatzes in einer Größe von rund 11 Mal 6 Meter ersetzt . An der nördlichen Seite werden Neben- und Lagerräume sowie der Eingang für die aktiven Feuerwehrkameraden in einer Größe von rund zwei Mal sechs Meter errichtet.

Neues Leben im Haus


Im Erdgeschoss erfolgt der Einbau von Umkleideräumen mit Lagerraum, ein kleiner Aufenthaltsraum sowie ein Büro und eine WC-Anlage mit Dusche. Im Obergeschoss bleibe der Lehrsaal erhalten. Lediglich im nördlichen Bereich wird eine neue Toilettenanlage eingebaut. Über dem neuen Stellplatz entstehen weitere Lagerräume. Zum Stellplatz merkte Donko an, dass die Planung hierzu unter Verwendung der derzeitigen Normgrößen erfolgte.

CSU-Fraktionsvorsitzender Johannes Reger merkte an, dass die feuerwehrtechnische und bauliche Situation nicht mehr zeitgemäß sei. "Es ist an der Zeit, dass sich was ändert." Dem konnte sich SPD-Fraktionsvorsitzender Klaus Gredinger anschließen. "Das Haus wird zu neuem Leben erweckt", betonte CWL-Fraktionsvorsitzende Sonja Heindl.

Für die Fraktion der Freien Wähler ergriff Stadtrat Rolf Hanauer das Wort, der Mitglied der Grötschenreuther Wehr ist. "Unser Wunsch nach einem Feuerwehrhaus ist kein Luxusanliegen, wenn man die derzeitige Situation kennt." Das bisherige Feuerwehrhaus, welches nach seinen Worten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt, hat man selbst, als 1994 ein neues Feuerwehrfahrzeug kam "einfach hingenommen."

Komplett nutzen


Nach Hanauers Worten sei es sinnvoll, dass das große Haus zukünftig komplett genutzt werde. "Der Um- und Anbau wertet das Ortsbild auf." Er sicherte zu, dass die Feuerwehr die Baumaßnahme erheblich mit Hand- und Spanndiensten begleiten werde.
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