„Atempause“-Gottesdienst über den ungläubigen Thomas
Ostern verpasst

Vermischtes
Erbendorf
11.04.2016
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Wildenreuth. Um den "ungläubigen" Apostel Thomas drehte sich der ökumenische "Atempause"-Wortgottesdienst in der Jakobus-Kirche. "Der Apostel Thomas hat schlichtweg Ostern verpasst", stellte Pfarrer Manuel Sauer in der gemeinsamen Predigt mit dem Erbendorfer Pfarrer Martin Besold fest. "Er konnte die Auferstehung Jesu Christi einfach nicht glauben." Daher sei er heute noch im Volksmund der "ungläubige Thomas." Wie Besold anmerkte, sei Thomas so nahe bei Jesus gewesen und hatte dennoch seine Zweifel. Er hob die Gemeinsamkeiten zwischen dem Apostel und den heutigen Christen hervor.

"Wir waren bei der Auferstehung auch nicht dabei." Doch gerade Tod und Auferstehung Jesu seien das Zentrale am Glauben, erklärte Sauer. "Für uns Menschen gilt: Selig sind die, die nicht sehen, denn sie werden glauben." Der Mehrwert des Glaubens sei, "dass wir nicht ins Bodenlose fallen, sondern in Gottes Hand."

Der nächste ökumenische "Atempause"-Gottesdienst in der Jakobuskirche ist am Samstag, 23. Juli.
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