Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe wird zum Berufsbildungszentrum Erbendorf
Zentrum für Bildung

Trägervereinsvorsitzender Johannes Reger (links) und Bürgermeister Hans Donko mit dem neuen Logo des Berufsbildungszentrums. Bild: njn
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Erbendorf
27.02.2016
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Aus der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe wird jetzt das "Berufsbildungszentrum Erbendorf". Notwendig machte diesen Schritt die Ausweitung des Ausbildungsangebots, das sich nicht nur auf den Bereich Altenpflege beschränkt.

"Da das neue Ausbildungsangebot nicht deckungsgleich mit der Altenpflege ist und wir uns für die Zukunft neue Optionen offenhalten möchten, hat sich der Trägerverein entschlossen, den Namen der Schule zu ändern", erklärte Vorsitzender Johannes Reger. "Aus der Berufsfachschule wird jetzt das Berufsbildungszentrum Erbendorf, kurz BBZ Erbendorf."

Auch der Name "Trägerverein der Berufsfachschulen Erbendorf" wird umbenannt in "Berufsbildungszentrum Erbendorf e.V.". Die Namensänderung wurde im Registergericht bereits vollzogen. "Jetzt läuft die Umstellungsphase an." "Derzeit wird die Internetpräsenz www.bbz-erbendorf.de aufgebaut, die Mitte der kommenden Woche online sein wird ."

Bürgermeister Hans Donko, Initiator und Mitbegründer der heutigen Berufsfachschule begrüßte den Namenswechsel. "Wir können uns damit in Zukunft alle Bereiche der beruflichen Bildung offenhalten."

Ab September wird die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger und Heilerziehungspflegehelfer angeboten. "Die Berufsfachschule hat sich seit der Übernahme durch den Trägerverein im Jahre 2009 gut entwickelt", stellte dessen Vorsitzender Johannes Reger fest. Rund 80 Schüler besuchen die Einrichtung in der Bräugasse heute.

Seit dem Jahr 2002 unterhielt das Berufliche Fortbildungszentrum (BFZ) im Alten Schulhaus in der Bräugasse eine Altenpflegeschule. Als sie sich im Jahre 2009 aus der Trägerschaft zurückzog und die Schule geschlossen werden sollte, erreichte Bürgermeister Hans Donko, dass ein neuer Träger gefunden wurde. "Unsere Schule wurde von Anfang an gut angenommen", sagt Reger. Das Einzugsgebiet der Schule erstreckt sich über die nördliche Oberpfalz bis nach Bayreuth.

Wie Reger weiter ausführte, kamen im Laufe der Zeit neben den Ausbildungsmöglichkeiten weitere Fort- und Weiterbildungsangebote hinzu. Dazu zählen unter anderem die Fortbildungen zum Betreuungsassistenten für Menschen mit Demenz, zur gerontopsychiatrischen Betreuungskraft oder zum Praxisanleiter.

Neu im Programm ist die Weiterbildung "Palliative Care", in der es darum geht, ein umfassendes Konzept für die Pflege von Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu erstellen.

Weg von der reinen Altenpflege wird in diesem Jahr die Heilerziehungspflege angeboten.

"So vielfältig die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger ist, so vielfältig sind auch die Einsatzgebiete", sagt Schulleiterin Hannelore Doleschal. Heilerzieher können sowohl in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung arbeiten als auch in Werkstätten für behinderte Menschen. "Deshalb ist eine Grundvoraussetzung der Arbeit des Heilerziehungspflegers die Zusammenarbeit mit Eltern, Angehörigen oder gesetzlichen Betreuern sowie interdisziplinär mit anderen Fachkräften und Diensten." "In der Ausbildung werden sowohl sozialpädagogische als auch pflegerische Kompetenzen sowie handlungsrelevantes Fachwissen und fachliche Fertigkeiten erworben", sagt Doleschal. "Für Informationen stehe ich allen Interessierten zur Verfügung."
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