Bio-Netzwerk im Steinwald
Öko-Modellregion Steinwald berät Landwirte

Auf den Flächen von Bio-Betrieben steht den Tieren mehr Platz zur Verfügung. Bild: hfz
Vermischtes
Erbendorf
04.02.2016
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Die Nachfrage an biologischen Lebensmitteln ist nach wie vor hoch und kann aus bayerischer Produktion noch nicht bedient werden. Es besteht daher großes Interesse an Bio-Rohstoffen aus Bayern.

Die Bayerischen Landwirte haben noch bis 26. Februar die Möglichkeit, neue KULAP-Verträge (KULAP=Kulturlandschaftsprogramm) abzuschließen. Eine besonders interessante Variante ist die Umstellung des gesamten Betriebs auf ökologischen Landbau. Hierbei ergeben sich vorteilhafte Kombinationsmöglichkeiten mit Schnittzeitpunktauflagen des Bayerischen Vertragsnaturschutzprogramms (VNP), was die Förderung optimiert.

Hilfe vor Ort


Die Öko-Modellregion Steinwald berät gerne Landwirte, die ihren Betrieb in Zukunft ökologisch bewirtschaften möchten, und begleitet sie bei der Umstellung. Unter anderem erhalten die Landwirte alle wichtigen Informationen zu den Kontrollstellen, den Bio-Anbauverbänden, den für sie zuständigen landwirtschaftlichen Fachzentren sowie Kontaktdaten der Bio-Regio-Betriebe vor Ort, um sich im Gespräch von Bauer zu Bauer Tipps zu holen. Aufgrund der neu geschaffenen Bio-Infrastruktur mit Bio-Schlachthof, Bio-Metzgerei, Bio-Lagerhaus und zusätzlichen Bio-Verarbeitern im Steinwald werden auch die regionalen Absatzmärkte erschlossen. Lebensmittel-Verarbeiter wie Bäcker, Metzger, Gastronomen und Betriebe der Gemeinschaftsverpflegung, die Interesse am Einsatz von Bio-Produkten haben, werden ebenfalls umfassend beraten und können am neu entstehenden Bio-Netzwerk der Steinwald-Allianz teilnehmen.

Ansprechpartner sind Günther Erhardt, Telefon 09683/9168, sowie Elisabeth Waldeck, Telefon 09682/182 219-15.
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