Brauhaus in 3-D

Fast wie im richtigen historischem Leben: Mit der Computer-Maus konnten Hobby-Historiker einen spannenden virtuellen Spaziergang unternehmen.
Vermischtes
Erbendorf
13.09.2016
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Am "Tag des offenen Denkmals" lebte die Geschichte des Erbendorfer Kommunbrauhauses im Heimat- und Bergbaumuseum wieder auf. Und zwar in 3-D.

Neben einem gut zehnminütigen Video zur Geschichte und zahlreichen Bildern und Schautafeln konnten die Besucher auch selbst via PC das Kommunbrauhaus computeranimiert begehen.

Aufgrund von noch existierenden Bauplänen im Staatsarchiv Amberg sowie historischer Beschreibungen und älterer Unterlagen aus dem Staats- und Stadtarchiv konnte das Gebäude am Computer genau rekonstruiert und für den "Tag des offenen Denkmals" der Öffentlichkeit virtuell zugänglich gemacht werden. Ein zehnminütiger Film zeigte den Interessierten die Geschichte des Kommunbrauwesens in der Steinwaldstadt auf.

Angefangen vom "Recht, braunes Bier zu brauen", das Kaiser Ludwig der Bayer den Erbendorfer Bürger im Jahre 1319 zusprach, über die Stadtbrände, die auch meist das Kommunbrauhaus vernichteten und bis zum 1860 errichteten Kommunbrauhaus in der Bräugasse, an dessen Stelle heute die Martin-Luther-Kirche steht, reichten die geschichtlichen Daten. In einer 360-Grad-Animation konnten die Museumsbesucher mit der PC-Maus selbst rund um das 1860 errichtete Kommunbrauhaus und im Inneren "spazieren." Ein wirklich besonderer Genuss für historisch interessierte Zeitgenossen.

Neben Bildern, Film und Animationen erzählt die Ausstellung an Schautafeln von der langen Brautradtition. "Wer diese Ausstellung nicht gesehen hat, der hat was verpasst", resümierte Museumsleiter Manfred Klöble am Ende des Tages.
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