BRK-Monatsversammlung in Erbendorf
Erst nach dem "Piep"

Vermischtes
Erbendorf
12.04.2016
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Die Moderne hält auch im Rettungswesen Einzug. Bei der Monatsversammlung der BRK-Bereitschaft stand die Einweisung in den Digitalfunk auf dem Programm. Richard Frank, Fachdienstleiter Information und Kommunikation des BRK-Kreisverbands, führte in das Thema ein. Natürlich testeten die Teilnehmer den Digitalfunk auch in der Praxis. BRK-Bereitschaftleiter Sven Lehner freute sich, für dieses aktuelle Thema mit Frank einen Fachmann auf diesem Gebiet gefunden zu haben. Gut 20 Mitglieder der Bereitschaft waren zur Monatsversammlung gekommen, um sich aus erster Hand zu informieren. Neben den rechtlichen Grundlagen des Digitalfunks brachte Frank auch die physikalischen und technischen Merkmale der Geräte näher. Besonders hob er den Unterschied zum analogen Funk hervor. "Beim digitalen Funk entsteht kein Rauschen mehr und es ist ein gezieltes Verbinden möglich. Auch das Problem geht oder geht nicht wie beim Analogfunk gibt es nicht mehr."

Zur Sicherheit des neuen Systems führte Frank aus, dass es abhörsicher sei. "Beim Verbinden ist eine sogenannte Luftschnittstellenverschlüsselung notwendig und beim Einschalten des Geräts wird eine Authentifizierung beim Netzzugang verlangt." Zudem können die Geräte und die BOS-Sicherheitskarte gesperrt und auch geortet werden, insbesondere bei Diebstahl. Gesprochen wird beim Digitalfunk erst nach dem "Piep."

Nach dem theoretischen Teil übten die Teilnehmer an den neuen Geräten. Am "Handheld Radio Terminal" (HRT) probierten sie die Funktionen und Tasten aus.
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