Bürgerfest Erbendorf
Buntes Treiben im Herzen der Stadt

Vermischtes
Erbendorf
17.07.2016
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Schönes Wetter, eine schöne Atmosphäre und viele Angebote für Jung und Alt: Erbendorfer und Gäste feierten im Herzen der Stadt das 18. Bürgerfest. Vor allem am Abend kamen die Besucher in die Innenstadt, um es sich bei Musik, Speis und Trank gut gehen zu lassen.

Mit Böllerschüssen wurde am Samstagnachmittag das Fest pünktlich um 15 Uhr eröffnet. Ganz im Zeichen der Familie stand der Nachmittag. Spiele, Glücksrad, Karussell, Hüpfburg und eine Zaubershow brachten ebenso viel Abwechslung wie Aussichtsfahrten mit einem Autokran der Zimmerei Schraml oder Mini-Baggern, wofür Werkzeuge Reischl das nötige Equipment zur Verfügung stellte .

Die örtlichen Kindergärten luden zur Mal- und Bastelstunde am Kirchplatz ein. Neu war der Bücherflohmarkt der Pfarrbücherei vor der katholischen Pfarrkirche sowie ein Rennwagen-Simulator, der nicht nur Kinder und Jugendliche begeisterte. Gerne genutzt wurde die Bimmelbahn, die einige Runden durch die Stadt drehte.

Die Stadträte stellten sich am Nachmittag in den Dienst der guten Sache und übernahmen die Bewirtung der Gäste. Gut besucht war auch die Cafeteria am Rathausplatz, die von den Mitgliedern des Theatervereins organisiert wurde. Für Getränke sorgten die Feuerwehren aus Erbendorf und Grötschenreuth sowie die TSV-Sparte Fußball und die Bergwerk-Schützen an verschiedenen Schänken. Nicht zu vergessen die Junge Union, die die Weizentheke übernahm.

Gerade das sommerliche Wetter verwandelte die Innenhöfe in der Bräugasse zu romantischen Plätzen. So gab es in der Alten Schmiede Zoiglbier, ausgeschenkt von der Feuerwehr Wetzldorf, die AsF-Frauen organisierten im Hof vom Meislbeck eine Weinlaube und Jugendbeauftragter Martin Kastner sorgte für Stimmung in der Jugenddisco. Reißenden Absatz am Rathausplatz fanden die gut gemixten Cocktails des Opel-Performance-Teams. Kulinarisch war beim Bürgerfest für jeden Besucher etwas dabei. Vom Dotsch der Turner über die Sau am Spieß der Kolpingfamilie, Steaks, Bratwürsten sowie Fischsemmeln war alles vertreten. Dass alles an den Mann gebracht wurde, dafür sorgten unter anderem der Aeroclub, der Gewerbeverein sowie der Obst- und Gartenbauverein. Erstmals am Bürgerfest erhältlich war ein Bio-Burger aus der Ökomodellregion Steinwald und Gulaschsuppe aus einer richtigen Gulaschkanone.

Bewährte Musikgruppen waren auch in diesem Jahr das Duo "Tina und Gerd", die Stadtkapelle, die Party-Füchse, die OMC-Band und die Beppo-Johnson-Lio-Band. Tanzeinlagen zeigten unter der Leitung von Sabine Schöpf-Schreiber die Zumba-Kids und die Kids-Dance-Gruppe.

Mehr als zufrieden vom Ablauf des Bürgerfestes war Bürgermeister Hans Donko. Sein Dank galt allen Vereinen, Helfern und Firmen sowie den Anliegern, die in irgendeiner Weise zum gelungenen Bürgerfest beigetragen haben. Bereits Sonntagnachmittag war vom Bürgerfest fast nichts mehr zu sehen. Wie beim Aufbau packten zahlreiche Vereine mit den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs an, um die Hinterlassenschaften des Vortrags zu beseitigen. Bereits Sonntagmittag war die Bräugasse wieder befahrbar.

Die EröffnungMit vier Böllerschüssen und dem Einzug des Stadtrats, der Vereine und der Kindergärten begann am Samstagnachmittag das 18. Erbendorfer Bürgerfest. Mit nur einem Schlag zapfte Oberstleutnant Jeffrey D. Hall vom 15. US-Pionierbataillion aus Grafenwöhr das erste Fass Festbier an.

Der Spielmannszug der Feuerwehr führte den Zug vom Unteren Markt kommend durch die Bräugasse bis zur Hauptbühne musikalisch an. Nicht beim Einzug fehlen durfte natürlich die Stadtwache und Gräfin Guilla, eine Persönlichkeit aus der Erbendorfer Geschichte.

Bürgermeister Hans Donko begrüßte neben den Stadt- und Kreisräten im Besonderen Oberstleutnant Jeffrey D. Hall begrüßen, mit dessen Einheit die Stadt bereits seit längerem eine deutsch-amerikanische Partnerschaft eingegangen ist. Donko überließ Ehrengast Hall auch den Vortritt beim Anzapfen.

Unter Anleitung durch Ludwig Würth von der gleichnamigen Brauerei hatte Hall den richtigen Schlag drauf. Mit nur einem kräftigen Schlag war der Zapfhahn im Fass und das erste Freibier konnte fließen. (njn)
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