Büromaschinen im Heimat- und Bergbaumuseumn
Tippen wie vor 100 Jahren

Leiter Manfred Klöble präsentierte die nagelneuen Vitrinen, in denen ein Teil der Büromaschinensammlung des verstorbenen Robert Müller im Heimat- und Bergbaumuseum untergebracht ist. Bild: njn
Vermischtes
Erbendorf
24.10.2016
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Das Heimat- und Bergbaumuseum ist um einige Ausstellungsexponate reicher. Leiter Manfred Klöble freut sich, neue Vitrinen mit einer Vielzahl von Büromaschinen vorstellen zu können.

Die Schreib- und Rechenmaschinen stammen vom verstorbenen Heimatpflegevereinsmitglied Robert Müller. Seine Sammelleidenschaft kommt nun dem Museum zugute. Unter den etwa 30 Exponaten sind auch zahlreiche Raritäten. "Eine Adler-Schreibmaschine um das Jahr 1900 von der Heinrich Kleyer AG aus Frankfurt am Main gehört ebenso dazu, wie eine Mercedes-Schreibmaschine aus dem Jahr 1910 von der Firma Carl Schlüns aus Thüringen", berichtet Klöble. Selbst eine Remington-Schreibmaschine aus den 1920er Jahren aus der USA steht in den Vitrinen. "Nicht fehlen darf natürlich eine der ersten elektrischen Kugelkopfschreibmaschinen", merkte Klöble an.

Dazu ergänzen Rechenmaschinen, die in den Anfangsjahren noch sehr klobig aussahen, die Ausstellung. Hier ist auch der damalige Ostblock mit einer Nisa-Rechenmaschine aus der Tschecheslowakei vertreten

"Robert Müller hat sich über Jahrzehnte aktiv in die Museumsarbeit eingebracht und im Heimat- und Bergbaumuseum ehrenamtlich engagiert", bestätigte Klöble. Nachdem er seine Büromaschinensammlung dem Museum überlassen hat, sind extra neue maßgeschneiderte Vitrinen aus Holz und Glas gefertigt worden, um die Exponate publikumswirksam ausstellen zu können.

Die Büromaschinenausstellung sowie das gesamte Museum sind am Sonntag, 13. November von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Laut Klöble entfallen die Öffnungstage am Mittwoch während der Wintermonate.
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