Ehrenabend des Schützenvereins Thumsenreuth
Aushängeschild für die Region

Vermischtes
Erbendorf
19.02.2016
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Nur Lob gab es für die Thumsenreuther Schützen anlässlich des Ehrenabends im Schützenhaus. Der Verein hat ein sehr ereignisreiches Jahr hinter sich.

Thumsenreuth. Vorsitzender Heinz Kraus sagte den Mitgliedern ein großes "Vergelt's Gott" im Beisein des Präsidenten des Oberpfälzer Schützenbundes (OSB) Franz Brunner, seines Vize Wolfgang Bauer, des zweiten Bürgermeisters Reinhard Naber und des Gauschützenmeisters Norbert Lippert.

Im sportlichen Bereich standen die Erfolge der Schützen bei den Deutschen Meisterschaften und der Aufstieg in die erste Bundesliga im Vordergrund. Organisatorisch legte der Verein einen Meilenstein von Bedeutung. Die Schießstände wurden im Luftdruckbereich durch den Anbau bundesligafähig gemacht. Ein Heimkampf konnte auf den voll elektronischen Anlagen durchgeführt werden. Jeder Besucher kann sowohl in den Gasträumen, als auch am Schützenstand das Geschehen mitverfolgen. Dies macht den Schießsport attraktiv und bringt ihn dem Zuschauer näher.

3000 Stunden Eigenleistung


Insgesamt musste der Verein über 200 000 Euro aufbringen. Gefördert wurde das Projekt von der Regierung und der Gemeinde. Rund 3000 Stunden Eigenleistung brachten die Mitglieder ein. Die Ehrung der Mitglieder sei daher ein besonderer Dank. Ohne die vielen helfenden Hände wäre ein Schießsport in Thumsenreuth auf diesem hohen Niveau nicht möglich.

Präsident Franz Brunner überreichte zusammen mit dem Vorsitzenden des Ehrungsausschusses, Volkmar Sirtl, die Auszeichnungen an Horst Bauer, Rainer Häupl (Verdienstkreuz in Silber des OSB), Heinz Kraus und Norbert Häupl (Verdienstauszeichnung am Band). Otto Fenzl, Rainer Schwingshandl, Rainer Huff, Andreas Maderer und Andre Klose erhielten die Verdienstauszeichnung des OSB. Die goldene Verdienstnadel wurde Thomas Peraus verliehen. Dieter Ernstberger, Florian Schmidt und Stefan Hein heftete Brunner die silberne Verdienstnadel an das Revers. Das goldene Ehrenzeichen erhielt Michael Schraml.

Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden Annette Schraml-Janner und Herbert Mattes (25 Jahre) geehrt. 40 Jahre hielten dem Verein Alfons Höcht und Luitpold Moller die Treue. Für 60 Jahre Mitgliedschaft im Verein erhielt Helmut Herrmannsdörfer die Dankurkunde und eine Flasche Wein.

Drei neue Ehrenmitglieder


Als Paradebeispiele und besondere Vorbilder für die junge Generation bezeichnete Kraus Reinhard Frank, Gerhard Lippert und Franz Wenning. Sie haben viele Jahre aktiv sowohl sportlich als auch bei den anfallenden Baumaßnahmen mitgewirkt und "die Fundamente gelegt." Derzeit sind sie im Wettkampfgeschehen der Senioren in der Steinwaldrunde dabei. Der Verein verlieh ihnen die Ehrenmitgliedschaft. Der Vorstand und sein Vertreter Volkmar Sirtl überreichten die Ernennungsurkunde und ein Geschenk an die Geehrten.

In seinen Grußworten gratulierte Präsident Brunner den Geehrten. Dank sprach er auch allen "stillen" Mitgliedern, die immer da sind, wenn sie gebraucht werden. Ohne diese ehrenamtlichen Säulen herrscht kein Leben im Verein. Er wünschte den Sportlern viel Freude bei spannenden Wettkämpfen und viel Erfolg in der Bundesliga.

Sein Versprechen gegenüber dem Ersatzschützen Herbert Mattes in Pforzheim erfüllte er und überreichte an Heinz Kraus eine Geldspende. Anerkennend schloss er mit den Worten von Erich Kästner: "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es."

Auch Gauschützenmeister Norbert Lippert gratulierte den Geehrten und lobte den Verein als Aushängeschild für die gesamte Region.
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