Ein Tröpchen Blut vom Papst
Reliquie in Erbendorf

Weltweit gibt es über 100 Blutreliquien des Heiligen Papstes Johannes Paul II., wie auf dem Bild die aus der Basilika im schlesischen Wallfahrtsort Wambierzyce, dem früheren Albendorf. Am Montag kommt eine dieser Blutreliquien in die katholische Pfarrei Mariä-Himmelfahrt nach Erbendorf. Bild: njn
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Erbendorf
05.03.2016
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Beinahe "päpstlichen Besuch" erwartet die katholische Pfarrei am kommenden Montag. Die Blutreliquie des heiligen Papst Johannes Paul II. wird in der katholischen Kirche im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit zur Verehrung ausgesetzt.

Wie Pfarrer Martin Besold ausführte, wurde die Blutreliquie des Heiligen Johannes Paul II im Oktober letzten Jahres in der Regensburger Kollegiatskirche St. Johann eingesetzt. "Damals sagte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, dass die Reliquienverehrung gar nicht so unzeitgemäß sei", so Besold. Es gebe schließlich heute viele "weltliche Reliquien", wie das Autogramm eines Stars.

Zur Verehrung ist die Reliquie nun in das Dekanat Tirschenreuth gekommen. An diesem Wochenende befindet sie sich noch in der Wallfahrtskirche in Fuchsmühl. "Am Montag kommt sie in Erbendorf an", sagte Pfarrer Besold. "Weitere Stationen sind Krummennaab und Plößberg, ehe sie am Palmsonntag wieder nach Regensburg gebracht wird."

Zur Begrüßung der Reliquie feiert Pfarrer Besold am Montag, 7. März um 19 Uhr ein Abendgebet, das unter dem Thema der Barmherzigkeit Gottes steht. "Papst Johannes Paul II hatte zum Beispiel den Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit am Sonntag nach Ostern für die Weltkirche eingeführt", hob Besold hervor . Zum Schluss der Andacht sind alle Mitfeiernden zum Einzelsegen eingeladen.

In der katholischen Pfarrei kann die Blutreliquie am Dienstag und Mittwochvormittag verehrt werden. Bei der Seniorenmesse am Dienstagnachmittag um 14.30 Uhr ist ebenfalls für die Gottesdienstbesucher eine Einzelsegnung vorgesehen.

Nach Stippvisiten in der Geriatrie und im Caritas-Altenheim findet am Mittwoch, 9. März um 19 Uhr ein Taizè-Gebet in der Pfarrkirche statt, zu dem besonders die jungen Christen eingeladen sind.

"Der ökumenischen Gemeinschaft von Taizè und vor allem den Jugendlichen war der Papst, der die Weltjugendtage eingeführt hat, sehr verbunden", meinte Pfarrer Besold.

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