Erfolgreiche Stammzellenspende
Lena Rupprecht aus Erbendorf rettet Leben einer 43-jährigen Türkin

So gut umsorgt kann die Stammzellspende einfach nur gelingen. Lena Rupprecht hat im Klinikum Nürnberg alles gut überstanden. Nun hofft die junge Dame auf gute Nachrichten von der Empfängerin. Bild: hfz
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Erbendorf
24.12.2015
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Kann es ein schöneres Geschenk geben als die Chance auf ein neues Leben? Dieses Geschenk machte Lena Rupprecht aus Erbendorf einer 43-jährigen Türkin.

Mit einem Wangenabstrich ließ sich die angehende Fachlehrerin im April 2013 im Rahmen einer Schul-Typisierungsaktion am Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern in Augsburg bei der DKMS Deutschen Knochenmarkspenderdatei aufnehmen. Zwei Jahre später erhielt sie die Nachricht, dass sie für einen Patienten als Stammzellenspenderin in Frage käme und ob sie nach wie vor bereit dazu wäre. Und ob sie bereit war. Nach der Feintypisierung, einem umfangreichen Gesundheitscheck und der fünftägigen Stimulierung der Stammzellenbildung war es soweit. Am 14. Oktober fuhr sie mit ihrer Mutter ins Klinikum Nürnberg Nord zur peripheren Stammzellspende. Bei dieser Methode werden die überschüssigen Stammzellen in zirka 4,5 Stunden aus ihrem Blut gefischt. "Die angekündigten Grippesymptome habe ich schon gespürt, aber sie waren erträglich", erinnert sich die junge Dame.

"Es ist ein wunderbares Gefühl, jemanden die Chance auf ein neues Leben zu schenken - es ist auch ein Geschenk für einen selbst." Außerdem bittet sie, ein herzliches Dankeschön an das Entnahmeteam weiterzugeben: "Die Rundumbetreuung war einfach toll!" Jetzt hofft Lena Rupprecht mir ihrer Familie auf gute Nachrichten aus der Türkei nach dem ausschlaggebenden Tag 100.
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