Evangelische Kirchengemeinde begeht Osterfest
Neid und Hass begraben

Vermischtes
Erbendorf
28.03.2016
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"Der Herr ist auferstanden und hat dadurch die Auferstehung für alle Menschen, die an Jesus Christus glauben, ermöglicht", erklärte Lektorin Heike Stahl in der Auferstehungsfeier am Ostersonntag auf dem Friedhof. Viele Gläubige der evangelischen Kirchengemeinde nahmen an der Andacht teil, die der evangelischen Posaunenchor musikalisch gestaltete.

"Was an Ostern geschehen ist, wird uns gerade auf dem Friedhof am besten bewusst", stellte Stahl fest. Hier sei nicht Endstation, sondern hier die Auferstehung und das Leben. Jesu Aussage: "Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt", gelte für alle Menschen. Bei Gott könnten alle Sorgen, Ängste und Nöte hingegeben werden. Aber auch Glück, Zufriedenheit und Freude gehe nur mit dessen Liebe. "Gerade Ostern kann deshalb ein Neuanfang sein - heraus aus der Trostlosigkeit, aus der Verzweiflung, aus der Schuld - und Aufbruch zu einem neuen Leben."

Stahl ermunterte die Gläubigen, Neid, Hass und Streit mit den Mitmenschen zu begraben und all diese Sachen zu Ostern ans Kreuz zu hängen. Denn hierfür sei Jesus für die Menschen gestorben. "Lassen wir uns hier und jetzt vergeben und brechen wir auf zu einem neuen Leben." In den Fürbitten schloss die Lektorin in das Licht der Auferstehung alle ein, insbesondere die Flüchtlinge, die Verfolgten und Unterdrückten.

Am Vormittag lud die Kirchengemeinde noch zum Familiengottesdienst mit Pfarrer Martin Zeh in die Martin-Luther-Kirche ein. Musikalisch begleiteten den Gottesdienst der evangelische Posaunenchor sowie Organist Martin Häupler.
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