Fans von Adolph Kolping

Pfarrer und Präses Martin Besold berichtete in der Feierstunde enthusiastisch vom Kolpingtag in Köln. Bilder: njn (2)
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Erbendorf
10.12.2015
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"Die Kolpingsfamilie ist eine Gemeinschaft, die zusammengewachsen ist", stellte Vorsitzender Martin Schraml beim Gedenktag im Kolpinghaus fest. Im Rückblick auf das 110. hob der Vorsitzende das Konzert mit Siegfried Fietz hervor: "Wer nicht dabei war, hat was verpasst."

Schraml griff die Bischofssynode in Rom mit dem Thema "Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute" auf. "Die Familie ist wichtig für die Gesellschaft. Gerade wir als Kolpingsfamilie können den Geist unseres Gründers in die Familien hineintragen." Für Schraml ist die Kolpingsfamilie eine Gemeinschaft, die zusammengewachsen ist. "Deshalb gehen wir als Vorbild voran." "Wir haben das Banner Kolpings hochgehalten." Mit diesen Worten ging der Vorsitzende auf das Jubiläumsjahr ein. Er erinnerte an den Festabend anlässlich des 110-jährigen Bestehens, an zahlreiche andere kleinere Veranstaltungen, wie den Familienbrunch oder die Lichtkreuzwanderung und an das Konzert mit Siegfried Fietz. Besonders freute es Schraml, dass Fietz in sein Programm Kolping und die Kolpingsfamilie mit einbaute.

"So etwas geht aber nur, wenn alle gemeinsam anpacken", sagte Schraml. Sein Dank galt allen Kolpingsbrüdern und -schwestern für ihre tatkräftige Unterstützung. Eine Lobeshymne galt auch allen Programmausträgers sowie den Vorstandsmitglieder.

"Heute hören sie von mir kein geistliches Wort, sondern mehr einen Erlebnisbericht", sagte Pfarrer und Präses Martin Besold, der die Mitglieder in Wort und Bild mitnahm auf den Kolpingtag in Köln, der unter dem Motto "Mut tut gut" stand. "Dieses Wochenende hat mich im Glauben gestärkt." So fanden an Kolpings Stationen in der Domstadt zahlreiche Veranstaltungen statt. "Unter anderem war die Minoritenkirche, in der Kolping begraben liegt, das geistige und geistliche Zentrum", so Besold.

"Die Gemeinschaft erfahren, war ein Erlebnis für mich." Noch heute schwärmt der Pfarrer vom Musical "Kolpings Traum". Eine vielfältige Themenpalette und noch mehr Programmpunkte standen zur Auswahl. "Beeindruckend war für mich auch der Abschlussgottesdienst in der Arena mit über 600 Bannerträgern." Begeistert zeigte sich Besold auch vom Motto des Gottesdienstes "Schenkt der Welt ein menschliches Gesicht." Persönlich sei es für ihn auch wichtig gewesen, dass auch politische Forderungen gestellt wurden. "Eine dieser Forderungen bezog sich auf die Flüchtlinge", sagte er.

"Mut zeigen, weil es um unsere Nächsten geht." Ein Motto, das nach Besold bestens zeigt, worum es im Leben geht.
Gerade wir können den Geist unseres Gründers in die Familien hineintragen.Martin Schraml
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