Förster alarmiert Rettungsdienst
Frauen vertrauen auf Navi und stranden im Wald

Vermischtes
Erbendorf
09.03.2016
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Glück im Unglück hatten am gestrigen Dienstag zwei Seniorinnen auf dem Heimweg von einem Krankenbesuch in einer Erbendorfer Reha-Klinik. Wie schon auf dem Hinweg benutzte die Fahrerin das Navigationsgerät ihres Opels.

Zunächst verlief die Fahrt auf der Bundesstraße 299 ohne Komplikationen. An der höchsten Stelle des Hessenreuther Berges, lotste sie das Gerät nach links in einen Waldweg. Dass der Weg schneebedeckt war, machte den Frauen zunächst keine Sorgen. Die Beiden fuhren immer tiefer in den Wald. Insgesamt legten sie eine Strecke von fast vier Kilometern zurück.

In einer vereisten Kurve rutschte der Opel dann eine rund vier Meter tiefe Böschung hinunter. Das Auto blieb auf der Seite liegen. Die Frauen hatten dabei großes Glück, denn sie überstanden den Absturz völlig unbeschadet. Sie konnten sich aus dem Fahrzeug befreien und die Böschung zum Waldweg hinaufklettern.

Nachdem sie auch diesen weiteren Schock überwunden hatten, machten sich die Frauen zu Fuß auf den Weg. Nachdem sie schon eine geraume Zeit auf dem vereisten Weg gelaufen waren, kam ein Revierförster mit seinem Geländewagen an den Fußgängerinnen vorbei.

Der Erbendorfer nahm sich der Frauen an. Da er selbst das Unfallfahrzeug nicht herausziehen konnte und auch nicht auszuschließen war, dass Betriebsstoffe auslaufen, verständigte er den Notruf. Die ILS Nordoberpfalz beorderte die Feuerwehr Erbendorf zur Einsatzstelle. Mit einem Allradfahrzeug erreichten die Einsatzkräfte die Unfallstelle mitten im Wald. Die beiden Damen wurden ins Feuerwehrhaus gebracht.
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