Gemeinsam auf Gottes Wegen
Gebetswochew zur Einheit der Christen

Vermischtes
Erbendorf
23.01.2016
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Mit einem gemeinsamen Gottesdienst evangelischer und katholischer Christen wurde die Gebetswoche zur Einheit der Christen gefeiert. In einer gemeinsamen Predigt stellten Pfarrer Christoph Zeh und Pfarrer Martin Besold heraus, was die beiden Kirchen bei allen Unterschieden verbindet.

Hausherr Pfarrer Christoph Zeh konnte zur Eröffnung des Gottesdienstes zahlreiche Gläubige der beiden Erbendorfer Kirchen in der Martin-Luther-Kirche begrüßen. Besonders freute er sich auf seinen Mitzelebranten sowie auf die Lektoren beider Konfessionen, die mit durch den Gottesdienst führten.

Eingangs stellte Zeh fest, dass in diesem Jahr mit den Christen Lettlands gebetet werde, die die Liturgie zum Gottesdienst vorbereitet haben. "Sie haben das getan in der Hoffnung, dass wir in der Gemeinschaft wachsen mit unserem Herrn Jesus Christus und mit allen Schwestern und Brüdern, die die Einheit ersehnen."

Ein Zeichen setzen


"Wir sind heute Abend hier, um ein Zeichen zu setzen", so Pfarrer Zeh in der gemeinsamen Predigt mit Pfarrer Besold. "Wir feiern, singen und beten gemeinsam für die Einheit der Christen. Bei allen Unterschieden, wir gehören zusammen." Doch er warf die Frage auf, was die beiden Konfessionen eigentlich verbindet.

Dazu hatte Pfarrer Martin Besold eine gemeinsame Grundlage gefunden. "Es ist das Petrus-Wort, das Motto der Gebetswoche, das lautet: Berufen, die großen Taten des Herrn zu verkünden." Denn nach Besolds Worten seien alle Christen, ob katholisch oder evangelisch dazu berufen, Gottes Wort in die Welt zu tragen. "Man könnte sagen: Das Wort Gottes ist unser gemeinsamer Grund und Boden."

Pfarrer Zeh sagte, dass in der evangelischen Kirche das Wort Gottes "unser Licht ist und wir es in die Welt hinausleuchten" sollen. Dazu fiel ihm die schöne Tradition der Konfirmations-Sprüche ein, die Lebensbegleiter sein und Gottes Wort im Alltag zum Leuchten bringen sollen.

Pfarrer Besold stellte fest, wie Menschen aus dem Wort Gottes leben können. "Es strahlt einfach." Er merkte aber an, dass das Licht einen Träger oder ein Medium benötige, um zu brennen und zu leuchten. "Die Lichtträger können ganz unterschiedlich sein, und doch haben sie eines gemeinsam: Sie alle leuchten"

"Genau so ist es"


"Genauso ist es mit uns Christen", führte Pfarrer Zeh aus. "Ja, wir sind wirklich unterschiedlich in manchen Dingen." Es gebe viele verschiedene Christen. "Aber eines verbindet uns alle: Wir leuchten durch das Wort Gottes." Denn die Christen seien berufen, es zu verkünden.

Dass bestätigte Pfarrer Besold: "Das wollen wir tun: Gottes Wort hochhalten." Im Anschluss waren die Gläubigen zu einer ökumenischen Begegnung in das evangelische Gemeindehaus eingeladen.
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