Generalversammlung der Siedlergemeinschaft
Siedler nicht wegzudenken

Vermischtes
Erbendorf
18.01.2016
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Die Siedlergemeinschaft Wildenreuth begann das Jahr 2016 mit einem Novum und schloss 2015 mit Bekanntem ab. Neu war, dass die Generalversammlung des Vereins statt für kurz nach Weihnachten diesmal für Mitte Januar im Kalender stand. "Wegen den Terminproblemen bei den Mitgliedern und Ehrengästen haben wir uns entschlossen, die Generalversammlung jetzt immer am ersten Mittwoch nach Dreikönig durchzuführen", erklärte Vorsitzender Robert Bayer.

Aktuell zählt die Siedlergemeinschaft Wildenreuth 127 Mitglieder. "Erfreulich ist, dass wir für 2016 bereits ein Neumitglied verzeichnen können", sagte Bayer. "Wir haben im vergangenen Jahr auch wieder investiert." Der Verein legte sich einen Hochentaster und einen Terrassen-Strahler zu. "Diese beiden Geräte können ab sofort auch ausgeliehen werden."

Bayer zählte einige Veranstaltungen auf, die das vergangene Jahr prägten, wie die Schlittengaudi in der Schlosspaint, ein kreativer Nachmittag für Kinder, bei dem diese eine Vogeltränke aus Beton basteln konnten, die Josefifeier, eine Pflanzentauschbörse und ein Weinabend.

Stolz auf Gemeinschaft


Zudem beteiligte sich der Verein beim Erbendorfer Bürgerfest mit einem Lángos-Stand. "Es war mir als Vorsitzender persönlich ein Anliegen, das Bürgerfest mit zu unterstützen", meinte Bayer. "Denn die Stadt Erbendorf hat immer ein offenes Ohr für unsere Siedlergemeinschaft." Bürgermeister Hans Donko freute sich über die Teilnahme: "Ich bin beeindruckt und stolz auf die Siedlerfamilie. Der Lángos-Stand war ein toller Beitrag." Zur Nikolausfeier am Siedlerhaus merkte der Vorsitzende an, dass die Siedlergemeinschaft auch die in Wildenreuth lebenden Flüchtlingsfamilien eingeladen habe. "Die Flüchtlingskinder freuten sich über die Nikolauspäckchen und wir waren froh, dass Knecht Ruprecht die Worte des heiligen Nikolauses für sie auch ins Englische übersetzen konnte."

Donko ist überzeugt, dass die Dorfgemeinschaft von solchen Veranstaltungen und Unternehmungen lebe. "Die Siedlergemeinschaft trägt hierzu erheblich bei." Bezirksvorsitzender Christian Benoist hob ebenfalls die Vereinsaktivitäten hervor. "Ich sehe oft, dass das Ehrenamt ein großes Problem ist", merkte er an. "Viele Leute sind heute nicht mehr bereit, sich in der Vereinsarbeit zu engagieren." So hätten sich einige Siedlergemeinschaften bereits aufgelöst oder sich zwei zu einer zusammengeschlossen. Verbunden sei diese Entwicklung auch mit einem Mitgliederschwund aufgrund des demografischen Wandels. Zur Abschaffung der Straßenausbausatzungen informierte Benoist, dass nach der Unterschriftenaktion aufgrund der hohen Kosten vom Verband kein Volksentscheid angestoßen werde. "Aktuell hat sich der Landesverband dazu entschlossen, Verfassungsklage einzureichen."

Beiträge für Grundbesitzer


"Politik bewegt sich", stellte Kreisvorsitzender Otmar Zeitler fest. Wie er aus dem Bayerischen Landtag wusste, sei erwartbar, dass im Frühjahr das Kommunalabgabengesetz geändert werde. Unter anderem soll der Gemeindeanteil auf rund 30 Prozent angehoben werden. Es soll für wiederkehrende Beiträge für die Haus- und Grundbesitzer und für Anliegerbeiträge eine Obergrenze eingeführt werden. Die Mitglieder gedachten auch den Verstorbenen.
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