Habt keine Angst

Kaplan Berno Läßer (Zweiter von links) zelebrierte den zweiten Triduums-Gottesdienst in der Pfarrkirche Mariä-Himmelfahrt. Mit auf dem Bild Pfarrer Martin Besold (Zweiter von rechts). Bild: njn
Vermischtes
Erbendorf
16.09.2016
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"Die Kirche ist erbauet auf Jesus Christ allein." Das bekräftigte Kaplan Berno Läßer aus Nabburg beim zweiten Triduums-Gottesdienst in der Pfarrkirche Mariä-Himmelfahrt.

"Doch wir müssen uns Sorgen, denn Christus wird in der heutigen Gesellschaft nicht mehr erkannt." In seiner Predigt ging Läßer auf die Grundlage des katholischen Glaubens ein.

Mit einem Triduum, das drei Gottesdienste mit Predigt einschließt, bereitet sich die katholische Pfarrei auf das bevorstehende Kirchweihfest am Sonntag, 25. September, vor. Auf den ersten Gottesdienst mit Pfarrer Werner Sulzer aus Schmidmühlen, einem gebürtigen Erbendorf, folgte jetzt der zweite, den Kaplan Berno Läßer aus Nabburg zelebrierte. Der Geistliche ist in Erbendorf kein Unbekannter. Knapp über ein Jahr war er 2012/2013 Pastoralassistent in der Pfarrei. Ende 2012 legte er die Diakonenweihe ab, und im Juni 2013 wurde er zum Priester geweiht. Seine erste Kaplanstelle war in Roding. Seit September ist er jetzt Kaplan in Nabburg.

Umso mehr freute sich Pfarrer Martin Besold im zweiten Triduums-Gottesdienst über ein Wiedersehen mit Kaplan Läßer und vor allem darüber, dass er die Feier des Gottesdienstes und die Predigt übernahm. "Die Zeit in Erbendorf war etwas Besonderes", sagte Läßer.

"Wir müssen uns auf das Wesentliche neu besinnen, auf Jesus Christus, der für uns gestorben ist", stellte Läßer fest. Es sei heute eine Zeit, in der in der Gesellschaft immer mehr die Forderung auftaucht, die Kreuze im öffentlichen Raum abzunehmen. "Das Kreuz wollen wir nicht sehen, weil wir mit den Problemen der Zeit nicht konfrontiert werden möchten." Doch gerade das Kreuz sei ein Zeichen der Liebe. Anhand der Geschichte einer Familie zeigte er auf, dass Christus mitten unter den Menschen sei.

Heute hätten die Menschen Sorge, weil sie Christus nicht erkennen. "Aber gerade Christus ist uns gegenwärtig, um unsere Sorgen aufzunehmen", so der Kaplan. "Er ist da, um uns Kraft zu geben, das Leben zu meistern." Den zahlreichen Gläubigen gab er die Worte auf den Weg: "Habt keine Angst, ich bin bei dir."

Die Reihe der Triduums-Gottesdienste schließt am Samstag um 18 Uhr mit einem Jugendgottesdienst mit Jugendpfarrer Thomas Helm aus Regensburg. Wenn das Wetter es zulässt, soll dieser in der Alten Propstei stattfinden, bei schlechter Witterung geht's in die Pfarrkirche.
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