Hans Donko stellt Zahlen vor
Gebärfreudiges Erbendorf

Bürgermeister Hans Donko (rechts) hielt einen Vortrag bei der Bürgerversammlung in Wildenreuth. Bilder: njn (2)
Vermischtes
Erbendorf
01.12.2016
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"Es ist relativ viel Geld, wenn man die Anzahl der angeschlossenen Haushalte gegenüberstellt." Zitat: Bürgermeister Hans Donko über die Kosten des Breitbandausbaus

Breitbandausbau, Gemeindeverbindungsstraßen, Heinzung für Feuerwehr, Jugendhaussanierung und Bushäuschen: Bürgermeister Hans Donko informierte bei der Bürgerversammlung in der ehemaligen Gemeinde über viele Themen.

Wildenreuth. "Ab 12. Dezember ist das schnelle Internet in den Ortschaften Neuenreuth und Frodersreuth bei den jeweiligen Telefonanbietern buchbar und nutzbar." Das teilte der Breitband-Pate der Stadt, Amtsrat Hubert Wojtenek, bei der Bürgerversammlung in Wildenreuth im Gasthaus Bayer mit. Dafür investierte die Stadt knapp 120 000 Euro.

In seinem Rechenschaftsbericht ging Bürgermeister Hans Donko auf die Einwohnerzahlen der ehemaligen Gemeinde ein: "Wildenreuth ist der größte Ortsteil von Erbendorf, knapp 14 Prozent an der Gesamtbevölkerung leben hier." Alleine von 2015 auf 2016 sei die Einwohnerzahl um 24 Personen gestiegen.

In Wildenreuth leben 567 Menschen (+20), in Frodersreuth 38 (+1), in Gössenreuth 27 (-1), in Neuenreuth 39 (+1), in Steinbach 17 und in anderen kleineren Ortsteilen 6 (+3). Ältester Einwohner ist mit 88 Jahren Karl Hecht, älteste Einwohnerin ist Barbara Legat in Neuenreuth mit 92 Jahren. Jüngster Einwohner ist Lothar Häupler aus Frodersreuth. Sehr positiv entwickle sich laut Donko die Geburtenzahl der gesamten Stadt. Waren es im vergangenen Jahr 47, seien es bis dato 45 Geburten. "Das Jahr ist noch nicht zu Ende. Wir hoffen, dass sich noch einige Geburten ergeben und vielleicht doch noch die 50er Grenze geknackt wird."

Bereits im vergangenen Jahr konnte die langersehnte schnelle Internetversorgung in Wildenreuth realisiert werden. "In diesen Tagen wird auch der Ausbau der Breitbandversorgung für die Ortschaften Neuenreuth und Frodersreuth fertiggestellt", erklärte der Bürgermeister. Breitband-Pate Hubert Wojtenek sagte, dass es bei den Arbeiten zu Verzögerungen kam. Nächste Woche jedoch sei der Ausbau abgeschlossen. Für die Anschlüsse der beiden Ortschaften hätte die Stadt rund 115 000 Euro ausgegeben. "Es ist relativ viel Geld, wenn man die Anzahl der angeschlossenen Haushalte gegenüberstellt."

"Gut 50 000 Euro haben wir für den Erhalt der Gemeindeverbindungsstraßen ausgegeben." Damit verweist Donko auf die Sanierung der Straße von Wildenreuth nach Frodersreuth sowie eines Teilstück der Straße von Wildenreuth zur Glashütte. Er merkte an, dass es sich hier um nicht geförderte Maßnahmen handelte. Die Kosten wurden aus dem Stadthaushalt bezahlt.

Finanziell beteilige sich die Stadt auch am Austausch der Heizungsanlage im Feuerwehrhaus mit rund 13 000 Euro. Die Sanierung des Jugendheimes bezuschusst die Stadt mit über 11 000 Euro. Diese Maßnahmen sind bereits angelaufen und werden im kommenden Jahr weiter ausgeführt. Abschließend wies der Bürgermeister darauf hin, dass die Stadt im Zuge der Erneuerung der B 22 bei Frodersreuth die beiden Buswartehäuschen mit einem Kostenaufwand von 10 000 Euro saniert und mit neuen Fundamenten versehen habe.

Donko dankte allen Bürgern sowie den Wildenreuther Vereinen für die überaus angenehme Zusammenarbeit.

Es ist relativ viel Geld, wenn man die Anzahl der angeschlossenen Haushalte gegenüberstellt.Bürgermeister Hans Donko über die Kosten des Breitbandausbaus
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