Jahreshauptversammlung des Fördervereins Steinwaldkirche
"Mit Hand und Fuß"

Der Förderverein Steinwaldkirche verabschiedete Chorleiterin Anneliese Kastl (Zweite von rechts) und begrüßte deren Nachfolgerin Marga Heldmann (Zweite von links.). Mit auf dem Bild (von links) zweite Vorsitzende Carola Rebl und Vorsitzender Ferdinand Schieder. Bild: njn
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Erbendorf
08.03.2016
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"Danke für das Engagement des Fördervereins, dass das Gotteshaus vor Ort bleibt", lobte Pfarrer Martin Besold bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Steinwaldkirche. Vorsitzender Ferdinand Schieder dankte der ehemaligen Chorleiterin Anneliese Kastl für 30-jähriges Engagement.

Wäldern. Ein Gottesdienst in der St.-Peters-Kirche mit Pfarrer Martin Besold und dem Steinwaldchor bildete den Auftakt der Zusammenkunft. Vorsitzender Schieder begrüßte über 40 Mitglieder im Landhaus Wäldern. Zunächst gedachte die Versammlung dem im vergangenen Jahr verstorbenen Georg Schramm. 102 Mitglieder unterstützen augenblicklich den Förderverein.

Als erfreulich bezeichnete der Vorsitzende die Spendeneingänge. "Wir können uns über 875 Euro freuen und danken dafür." Des Weiteren sei eine Spende über 300 Euro eingegangen, die für die Anschaffung neuer Gotteslobe bestimmt war. "Der Gönner selbst möchte auf Wunsch ungenannt bleiben." Thema war der Abschluss der Sanierungsmaßnahme "Zufahrtsweg Peterskirche." Schieder sprach von Gesamtkosten in Höhe von 16 500 Euro. Davon übernahm die Stadt einen Anteil von 50 Prozent. "Die andere Hälfte haben sich die Jagdgenossenschaft Wetzldorf, die katholische Kirchenverwaltung Erbendorf und der Förderverein aufgeteilt."

Mitglieder baggern


Schieder hob hervor, dass insgesamt 4 000 Euro an Eigenleistungen erbracht wurden. So wurden seitens der Mitglieder Traktoren und Bagger sowie Arbeitsleistungen zur Verfügung gestellt. "Ein Dank gilt allen Helfern sowie den angrenzenden Grundstückseigentümern." Als Ausblick für dieses Jahr rückte der Vorsitzende das Peters-Fest im Juli in den Fokus. "Wir werden es in einem Zelt abhalten, denn der Gastraum im Vereinslokal ist anderweitig belegt. An dieser Stelle bat er die Mitglieder, bei der Organisation als Helfer zur Verfügung zu stehen.

"Eine großartige Leistung, die der Förderverein bei der Sanierung der Zufahrt zustande brachte", stellte Pfarrer Martin Besold in seinem Grußwort fest. "Es ist schön, dass es Leute gibt, die sich engagieren." Die Kirche in Wäldern sei fest in der Pfarrei verankert. Das zeige nicht zuletzt die Anwesenheit von Kirchenpfleger Alfons Meierhöfer und Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Holger Popp.

Auch zweiter Bürgermeister Johannes Reger freute sich, dass der Förderverein so aktiv ist. Die Steinwaldkirche sei ein Zugpferd, das Menschen zusammenbringe. Im Verein seien alle Ortsteile und Altersstrukturen vertreten. Die Kirche selbst nannte Reger "eine Perle des Steinwalds."

Empore wird warm


"Es hat alles Hand und Fuß, was ihr anpackt", umschrieb Kirchenpfleger Alfons Meierhöfer das Wirken des Fördervereins. Ein Dankeschön sprach er dem Steinwaldchor aus, der auf der Empore die Wand mit einer Holzverkleidung versehen hat. Meierhöfer kündigte als nächste Maßnahme den Einbau einer Heizung auf der Empore an. "Damit es den Sängern wärmer wird."

Zum Schluss der Jahreshauptversammlung gab es Blumen. Schieder bedankte sich mit einem Strauß bei der ehemaligen Leiterin des Steinwaldchors, Anneliese Kastl. Anfang 2016 legte sie nach 30 Jahren den Dirigentenstab nieder. "Das Aufhören ist nicht so leicht gegangen, aber man muss aufhören können", sagte Kastl. Nachfolgerin ist Marga Heldmann. Auch sie erhielt von Schieder einen Blumenstrauß überreicht.
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