Jochen Neumann als Zeitreiseleiter auf klerikalen Wegen
Kirche, Kapellen und Zoigl

Ziel der Stadtführung war auch die neu renovierte Altenstädter Kapelle. Mit auf dem Bild Museumsleiter Manfred Klöble (rechts)
Vermischtes
Erbendorf
25.10.2016
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"Kirchen, Kapellen und Zoiglbier." So lautete das Motto der Stadtführung des Heimatpflegevereins am Sonntagnachmittag. Nach einem gut eineinhalbstündigen geschichtlichen Rundgang wartete auf die Teilnehmer noch ein Dokumentationsfilm im Heimat- und Bergbaumuseum über das frühere Erbendorfer Kommunbrauhaus.

Museumsleiter und Vorsitzender des Heimatpflegevereins Manfred Klöble begrüßte die Teilnehmer. Durch die Geschichte führte Jochen Neumann. Er zeigte der Gruppe unter anderem die Stellen im Stadtgebiet, an denen vor der Säkularisation im Jahre 1804 Kapellen standen, so unter anderem die Johanniskapelle hinter der Alten Propstei in der Pfarrgasse.

Über die ehemalige St.-Veitskirche in Altenstadt ging es zur Altenstädter Kapelle, die der Jäger Hans Angerer vor der Beseitigung 1804 bewahrte, in dem er angab, die kleine Kapelle als Schießstätte zu nutzen. Erst vor kurzem wurde die Kapelle nach einer längeren Renovierung fertiggestellt und beherbergt wieder eine Kopie des verschollenen Originals eines spätgotischen Schnitzwerks aus der Zeit um 1500 mit der Darstellung der Geburt Christi.

Über die Martin-Luther-Kirche und die Loretto-Kapelle ging es in die Pfarrkirche Mariä-Himmelfahrt, die in diesem Jahr auf ihre 600-jährige Ersterwähnung zurückblicken kann. Wie Neumann sagte, sei die Kirche im Saalbuch von Parkstein im Jahr 1460 erstmals genannt worden.
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