Kegeln mit Kokosnüssen

Vermischtes
Erbendorf
30.06.2016
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Fröhliches Kinderlachen, Jubel und Bravorufe. Die Bundes-Generationen-Spiele im Caritas-Altenheim waren ein Riesenerfolg. Eine echte Konkurrenz zur Fußball-EM.

Leiterin Eveline Gerstl-Seidl begrüßte die Sportler im Foyer der Einrichtung. Aus dem städtischen, katholischen und evangelischen Kindergarten waren Mädchen und Jungen angetreten, Rektor Peter Preisinger nahm mit seiner Ganztagsklasse teil und auch Pfarrerin Nadine Schneider, Pfarrer Christoph Zeh mit Familie und Pfarrer Martin Besold versuchten sich in den einzelnen Disziplinen. Die Senioren hatten im Vorfeld bereits fleißig trainiert.

In gemischten Mannschaften, vom Kleinkind bis zum Senior, stellten sich sechs Teams den Herausforderungen. Neun Stationen hatten Gerstl-Seidl und ihr Team im Erdgeschoss und im ersten Stock vorbereitet. Beim Handtuch-Volley mussten sich die Spieler mit einem Handtuch einen Luftballon zuwerfen, bei der Generationen-Airline hatten die älteren Teilnehmer die Nase bzw. ihren Papierflieger weit vorne. Da staunten die Jüngsten, dass die Damen in ihren Rollstühlen noch so tolle Flugzeuge falten konnten.

Stöcke und Ballons


Beim Luftballonparcours feuerten die Mannschaften jeweils zwei Teilnehmer an. Mittels zweier Stöcke mussten diese einen Ballon über die übrigen Mitglieder transportieren. Zwischendurch gönnten sich die Sportler eine gemeinsame Trinkpause und verschnauften. Am Haus vom Nikolaus galt es, alle Linien genau einmal zu beschreiten. Auch hier hatten die Älteren den Jüngeren etwas voraus und gaben Tipps wie das Häuschen am besten zu beschreiten sei. Bei der Lauf-Rinne kam Tempo in die Rollstühle und Rollatoren. Hier galt es, schnell zu sein.

Dynamische Dachrinne


Mit einzelnen Stücken einer Dachrinne konzipierten die Teilnehmer eine Rinne, die sie immer wieder verlängern mussten. Sobald der Ball das eigene Stück passiert hatte, eilten die Athleten nach vorne und legten sie wieder an. Mit viel Geschrei und guter Laune meisterten die Teams dieses Kunststück. Ruhig, aber nicht entspannt war es beim Ruf-Labyrinth. Ein Teilnehmer bekam die Augen verbunden, die übrigen mussten ihn durch ein Labyrinth lotsen. Rektor Preisinger verließ sich ganz auf seine Schüler und wurde auch nicht enttäuscht. Beim Länder-Raten erwies sich der Erfahrungsschatz der Senioren als fabelhaft, beim Kokosnuss-Kegeln fielen alle Neune. Hoch hinaus ging es beim Eierschachtel-Zeitungsturm. Am Ende des Nachmittages hatten die Teams viel gelacht und erlebt. Als Stärkung gab es Kaffee, Kuchen und Bratwürste. An die Teilnehmer überreichte Gerstl-Seidl Urkunden und Medaillen.
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