Mekka des Motorsports

Horst-Otto Seidel aus dem Fachbereich Jugend-Kart-Slalom (links) mit dem Moderator des Abends, Karl-Heinz Dietrich (rechts), zweiter Vorsitzender des gastgebenden Vereins MSC Wiesau.
Vermischtes
Erbendorf
21.11.2016
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Die Siegerehrung des Regionalpokals Oberfranken fand in der Stadthalle Erbendorf statt. Es galt, viele Pokale an ihre Sieger zu überreichen. Bilder: njn (2)

Am Samstagabend trafen sich in der Stadthalle über 240 Motorradfahrer aus 26 Clubs zur Siegerehrung des 46. Regional-pokals Oberfranken. Weit über 100 Pokale wurden den bestplatzierten Fahrern überreicht.

Zu einem Mekka des Motorsports wurde am Samstagabend die Stadthalle. Gastgebender Verein für die Siegerehrung war der MSC Wiesau. Auf der Bühne des großen Saals standen Pokale, so weit das Auge reicht, und natürlich das begehrte Siegertreppchen. Zwischen den Pokalübergaben der einzelnen Klassen war Showtime angesagt: Einen fulminanten Showtanz legte die Faschingsgesellschaft Dörflas hin und der "Zauberer vom Hexenberg" verzauberte das Publikum.

Die Moderation übernahm der zweite Vorsitzende des MSC Wiesau, Karl-Heinz Dietrich. Er freute sich über den Bezug des MSC zur Steinwaldstadt mit dem jährlichen ADAC-Slalom am Flugplatz in der Schweißlohe. Zu den vielen Rennveranstaltungen merkte Dietrich an, dass es eine gelungene Saison mit guten Ergebnissen war.

Bürgermeister Hans Donko erinnerte auch an frühere Erbendorfer Rennfahrergrößen wie Albrecht Hör und Josef Heid. Ludwig Heining, Präsident des Bayerischen Motorsportverbandes, bescheinigte den Fahrern und Clubs eine ausgezeichnete Arbeit in der abgelaufenen Saison. "Ihr wart übers Jahr fleißig und aktiv." Ein Grußwort sprach auch der Kreisvorsitzende des Bayerischen Sportverbandes. "Wenn ich vor allem die Jugend sehe, wird mir um den Motorsport nicht bange."

Der Vorsitzende des Regionalpokals Oberfranken, Alfred Thomaka, gratulierte den Siegern. Alle Renn-Veranstalter sowie Fahrer bat Thomaka, immer auf die Sicherheit zu achten, insbesondere auch auf die Zuschauer: "Denn sie sind ein unkalkulierbares Risiko entlang der Rennstrecke." Jugendleiter Horst-Otto Seidel nahm die Siegerehrung im Jugend-Kart-Slalom vor. In der Klasse I gewann Ludwig Tischlinger (MSC Wiesau). Klasse II gewann Alexander Käß (AC Friedenfels), Klasse III entschied Janin Götz (MSC Scheßlitz) für sich. Götz war auch Gesamtsiegerin sowie Erste der Damenwertung. Sieger der Klasse IV wurde Alina Fabian (MSC Marktredwitz) und in der Klasse V Ludwig Buer (MSC Scheßlitz).

Die Preisverleihung der Orientierungsfahrten und Cross-Slalom übernahm Hansi Walter, Schatzmeister des Regionalpokals. "Die Orientierungsfahrten werden zu einem Sorgenkind, weil es 2017 fast keine gibt", sagte er. Der erste Platz ging sowohl bei der Mannschaftswertung als auch bei der Gesamtwertung an den AMC Naila mit den Fahrern Claudia Saalfrank und Gerhard Schlegel.

"Während sich bei Orientierungsfahrten die Fahrer selbst quälen, ist Cross-Slalom für die ideal, die ihr Auto quälen möchten", leitete Walter über. Hier ging der erste Platz an Alex Hofmann (MSC Nordhalben). Bei den Damen gewann Nina Blumreich (MSC Gefrees). Die Mannschaftswertung ging an den AMC Naila. Bei der Vergabe der Pokale für Automobilslalom merkten zweiter Vorsitzender des MSC-Wiesau, Karl-Heinz Dietrich, und Bernd Schrüfer, Vorsitzender des ersten Bamberger Automobilsclubs, an, dass diese Sportart von Nachwuchsproblemen geplagt ist. "Wir haben zwar gute Fahrer, aber die Masse fehlt", so Schrüfer. Bei der Gesamtwertung holte Philipp Varlemann (MSC Pegnitz) den ersten Platz. Bei den Damen lag Laura Scherzer (MSC Pegnitz) vorne. Die Mannschaftswertung holte sich ebenfalls der MSC Pegnitz.

Walter hatte die Pokale in der "Königsdisziplin", der Rallye, übergeben. Hier siegte in der Gesamtwertung das Team Johannes Kastl (MSC Fränkische Schweiz) und Daniel Scharf (MSC Tirschenreuth). Platz eins der Juniorenwertung ging an Markus Heinze und bei der Mannschaftswertung belegte der AC Ebern das Siegerpodest. Weitere Trophäen gingen als bester Trainer in der Sparte Jugend-Kart an Michael Götz vom MSC Scheßlitz und des ADAC-Städteslalompokals in der Kategorie über 80 Jahre an Johann Schrüfer vom AC Bamberg.

Die nächste Siegerehrung im kommenden Jahr, kündigte Thomaka an, wird in Pegnitz stattfinden.
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