Metallbau Götzl fertigt Teile für Studenten-Team aus Weingarten
Für Rennwagen auf Tube drücken

Aus Baden-Württemberg waren Christopher Damoune und Richy Göser (von links) vom Formula-Student-Team nach Erbendorf gekommen. Bei Metallbaumeister Peter Götzl (rechts) sahen sie, wie in seinem Betrieb die Stahlteile für ihren Rennwagen gefertigt werden. Bilder: njn (2)
Vermischtes
Erbendorf
06.05.2016
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Die Studenten der Hochschule Ravensburg-Weingarten wollen Siege einfahren. Bei der Konstruktion ihres Rennwagen setzen sie auf Technik und Know-how aus der Oberpfalz.

Das Formula-Student-Team der Hochschule Ravensburg-Weingarten hat Metallbaumeister Peter Götzl beauftragt, Rahmen-, Fahrwerks- und Abgasrohre aus hochfestem und rostfreiem Stahl für den Rennwagen Stinger 16 zu fertigen. Am 25. Mai soll der Bolide in Weingarten präsentiert werden.

Das baden-württembergische Formula-Student-Team hatte einen kompetenten Ansprechpartner für Rohrlaserarbeiten gesucht. Im Internet stieß es auf die Firma Metallbau Götzl im Industriegebiet "Schleifmühl". Mit der Tru Laser Tube 7000 verfügt Götzl über die entsprechende Maschine, um Qualitätsteile für den Rennwagen herzustellen.

Persönlich kamen die Teammitglieder und Studenten der Hochschule Ravensburg-Weingarten, Richy Göser und Christopher Damoune, in die Steinwaldstadt, um bei der Produktion von Stahlgitterrohrrahmen, Fahrwerksteilen und Flansche dabei zu sein.

Das Formula-Student-Team Weingarten besteht aus 65 Studierenden der unterschiedlichsten Studiengänge der Hochschule. Sie entwickeln, konstruieren und fertigen einen Rennwagen. Weltweit gibt es gut 700 Teams dieser Art. "Am Ende jeder Saison im Sommer finden überall auf der Welt Rennen statt", berichtet Richy Göser.

Die Studenten werden ihren Stinger 16, so die Bezeichnung des Rennwagens mit Verbrennungsmotor, am 25. Mai in Ravensburg-Weingarten präsentieren. Anschließend geht es auf die Piste. In der Formula Student Germany werden 75 Teams bei zwei verschiedenen Rennevents in um die vorderen Plätze konkurrieren.

Geschwindigkeit nicht alles


Im Wettbewerb selbst geht es aber nicht nur alleine um Schnelligkeit. "Es müssen statistische und dynamische Disziplinen durchlaufen werden", erklärt Göser. Dazu zählen die technischen Abnahmen, die Vorstellung der Produktions- und Montagekosten sowie die Präsentation eines Geschäftsplanes. "Auch aus der Sicht der Industrie ist der Wettbewerb die ideale Gelegenheit, um engagierte, hochmotivierte und kompetente Mitarbeiter bereits während des Studiums zu finden und diese eventuell für sich zu gewinnen", fügt Christopher Damoune an.
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