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"Auch wir Erbendorfer werden immer älter und die Sterbefälle können derzeit von Neuaufnahmen nicht ausgeglichen werden." Zitat: Brigitte Scharf
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Erbendorf
09.11.2016
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"Einigkeit macht stark. Getreu diesem Motto müssen wir SPDler zusammenhalten." Mit diesen Worten schwor Ortsvorsitzende Brigitte Scharf ihre Genossen auf den bevorstehenden Bundestagswahlkampf ein.

Scharf kündigte eine Mitgliederwerbeaktion an. "Wir sind zwar der mitgliederstärkste Ortsverband, aber auch wir Erbendorfer werden älter." Zahlreiche Tagesordnungspunkte hatten die Genossen bei ihrer Jahreshauptversammlung im Gasthof "Zum roten Roß" abzuarbeiten. Doch zuvor gedachten die Mitglieder der Verstorbenen Edeltraud Kellner und Rosa Seiler.

Scharf zog eine umfassende politische Bilanz. Höhepunkt war ein Informationsabend mit Bundestagsabgeordnetem Uli Grötsch. Einen Dank sprach sie Ernst Gallersdörfer sowie allen Helfern aus, die den Zoigl-Abend in der Alten Schmiede organisiert hatten. "Der Reinerlös aus dieser Veranstaltung ermöglicht uns, als Ortsverein Spenden aufzubringen." So habe der Vorstand 1000 Euro für die Anschaffung von Spielgeräten auf dem Hans-Müller-Spielplatz beschlossen, die von der Arbeiterwohlfahrt um weitere 1000 Euro aufgestockt wurden. "So konnten wir im August einen Spiel-Turm im Wert von 2000 Euro an Bürgermeister Hans Donko übergeben."

"Ich bin nach wie vor stolz, wenn unser Ortsverband überörtlich immer noch als mitgliederstärkster herausgestellt wird", stellte Scharf fest. "Aber auch wir Erbendorfer werden immer älter und die Sterbefälle können derzeit von Neuaufnahmen nicht ausgeglichen werden." Nach ihrer Meinung müssen die Vorstellungen der Ortsvereine an die Bundes-SPD weitergegeben werden. Eine ihrer Forderungen lautet, im sozialen Bereich die Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung wieder hälftig heranzuziehen. Vorsitzende Scharf wies auf die Weihnachtsfeier am 4. Dezember hin, bei der Bezirksvorsitzender Franz Schindler die Ehrung vornimmt.

Einen Bericht den Arbeitskreis sozialdemokratischer Frauen (AsF) gab Vorsitzende Christine Trenner. Die Beteiligung am Ferienprogramm und die Veranstaltung "Need no Speed" ragten heraus. "Nichts Spektakuläres im Stadtrat", kommentierte Fraktionsvorsitzender Klaus Gredinger die Arbeit im Gremium. Dank einer hohen Förderung könne ein Gebäudeteil des Schulhauses demnächst energetisch saniert werden. Positiv nahm der Fraktionsvorsitzende die Entwicklung im Industriegebiet "Schleifmühl" zur Kenntnis. Wegen eines dringend notwendigen Drogeriemarktes, der ebenfalls im Gewerbegebiet vorgesehen ist, glaubt Stadtrat Anton Hauer nicht daran, dass noch ein Geschäft dieser Art nach Erbendorf kommen werde. "Auch wenn die SPD-Kreistagsfraktion nach wie vor die Erhöhung des Steueranteils für die Kommunen anstelle von Stabilisierungshilfen für den besseren und gerechteren Weg hält, ist die Zuweisung von 2,5 Millionen im Kalenderjahr 2016 ein wesentlicher Beitrag zur Konsolidierung der Landkreisfinanzen", sagte Kreisvorsitzender Rainer Fischer. "Mit der Aufnahme des Landkreises in das Förderprogramm zur Wiederbelebung der Ortskerne wird ein deutliches Signal gesetzt." Als besonders erfreulich bezeichnete Fischer die Zusage der Regierung, das "Baxi" weiter zu fördern.

Nach den Worten Fischers löse der Kreistag mit der Sanierung und Erweiterung des beruflichen Schulzentrums in Wiesau sein Versprechen ein, nach dem Gymnasium auch dieser Bildungseinrichtung angemessene Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Abschließend sprach Fischer noch die bevorstehende Einführung der Bio-Tonne an. Durch das Kreislaufwirtschaftsgesetz des Bundes und das Bayerische Abfallwirtschaftsgesetz bestehe für den Landkreis die unabweisbare Pflicht, Voraussetzungen zur getrennten Sammlung von Bioabfällen zu schaffen. Die Satzung des Landkreises solle jedoch so gestaltet werden, dass für Haushalte mit der Möglichkeit der Eigenkompostierung pflanzlicher Küchenabfälle die Bio-Tonne nicht verpflichtend werde.

Auch wir Erbendorfer werden immer älter und die Sterbefälle können derzeit von Neuaufnahmen nicht ausgeglichen werden.Brigitte Scharf
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