Muttergottesbild dem BRK-Seniorenwohn- und Pflegeheim gestiftet
Um ein Kunstwerk reicher

Rosemarie Fischer (Dritte von links) stiftete mit Pfarrer Siegfried Wölfel (Zweiter von link), beide aus Friedenfels, das Bild der Muttergottes dem BRK-Seniorenwohn- und Pflegeheim. Heimleiter Andreas Wöhrl (links), Pfarrer Martin Besold sowie Pflegehelferin Ilse Bayer und Pflegedienstleiterin Regina Barein (von rechts) freuten sich. Bild: njn
Vermischtes
Erbendorf
20.03.2017
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Die Kapelle im BRK-Seniorenwohn- und Pflegeheim ist um eine Besonderheit reicher. Pfarrer Siegfried Wölfel überreichte an Heimleiter Andreas Wöhrl ein großes Bild der Muttergottes, das Pfarrer Michael Bernet vor Jahrzehnten gemalt hat. Mit dabei war auch die Stifterin des Kunstwerks, Rosemarie Fischer aus Friedenfels.

(njn) Das Bild hat eine lange Geschichte. Der Hobby-Künstler Pfarrer Michael Bernet kam 1947 als Seelsorger nach Pielenhofen. Da der dortige Pfarrhof groß und geräumig war, entschloss er sich, das Bild mit dem Titel "Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz" in der Größe von 118 Mal 165 Zentimeter zu malen.

Rosemarie Fischers Tante Margareta Tretter führte diesem Pfarrer bis zu seinem Tod im Februar 1968 den Haushalt. Das Bild vermachte er in seinem Testament der Haushälterin, die es mit nach Friedenfels nahm.

Wie Fischer ausführte, war auch im eigenen Haus wenig Platz, das große Bild aufzuhängen. So vertraute sie das Gemälde mit dem Wunsch, es wieder einer öffentlichen Verehrung zuzuführen, dem Friedenfelser Ruhestandsgeistlichen Pfarrer Siegfried Wölfel an.

"Nachdem ich regelmäßig in den Seniorenheimen in der Steinwaldstadt Gottesdienste halte, habe ich das Bild dem BRK-Altenheim angeboten, wo es jetzt einen würdigen Platz in der Kapelle gefunden hat", sagte Pfarrer Wölfel. "Wir haben das Gemälde in Dankbarkeit sehr gerne angenommen", stellte BRK-Heimleiter Wöhrl fest.

Bei der Übergabe war neben der Stifterin Rosemarie Fischer auch Erbendorfs Pfarrer Martin Besold dabei, der sich über das Marienbild freute. "Möge die Muttergottes hier Heimat und Verehrung finden", ist der Wunsch Wölfels. "Das sie allen Senioren im Alter trösten möge."
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